Archiv der Kategorie: Anthem

Happy 51th Birthday, Courtney Love. ♥

Manche können anscheinend nicht mitrechnen, denn aufmerksame Leser_innen wissen, dass Courtney heute nicht ihren 50. Geburtstag feiert, sondern ihren 51.! Alles Gute Mutti! ♥

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Alanis Morissette: 20 Jahre “Jagged Little Pill”

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Alanis spielt Gott (in “Dogma”, 1999).

Am 13. Juni 1995 wurde “Jagged Little Pill” veröffentlicht, und mit der Geschichte von “Jagged Little Pill” und Alanis Morissette ist das ja so eine Sache: Man kann nicht sagen dass die Scheibe damals, vor 20 Jahren, die allerkrasseste Platte über female rage war, oder das progressivste Singer-Songwriting, oder total feministisch – aber trotzdem sorgte sie für ordentlich Aufruhr.

Ich persönlich erinnere mich noch sehr gut an die Zeit: Ich war 15, ein paar Wochen lang waren sich irgendwie alle scheinbar einig dass “You Oughta Know” ein insgesamt sehr aufgeräumter und ordentlicher Track ist, und dann setzte irgendwann eine allgemeine Alanis-Übermüdung ein, die darin gipfelte dass ein Großteil cooler Schulhof-Cliquen (mit Protagonist_innen, die immer up to date die angesagtesten Bandshirts trugen) beschlossen, Alanis gehöre zur Fraktion “Wütende junge Frau mit Message”, was damals übersetzt so viel bedeutete wie: Mucke mit hohem Peinlichkeitspotential.

Nicht besser wurde es als später unter anderem “Ironic” folgte (und der Track irgendwann auch in einer VH1-Pop-Up-Video-Version vereimert wurde). Alanis bot sich ab sofort an für sämtliche Deklassierungsmechanismen die (immer noch) gerne angewendet werden auf “Mädchenmusik” (oder, im allgemeinen Bewertungsschemata noch für schrecklicher befunden: Junge-Frauen-Musik, oder, noch schlimmer: Musik für wütende Frauen): “Überbewertet, nervig, penetrant” – so lautete das vernichtende Urteil vieler Hörer_innen (und auch heute noch treffe ich auf viele Gesprächspartner_innen, die auf das Thema “Jagged Little Pill” im allgemeinen und Alanis Morissette im speziellen nicht sonderlich gut zu sprechen sind).

Fairerweise muss ich aber sagen, es waren sehr harte Zeiten damals: Sachen, die eine Weile noch als absolut salonfähig galten (Guns’n’Roses, zum Beispiel), konnten innerhalb weniger Monate zu den schlimmsten musikalischen Undingen des Planeten verkommen (teilweise mit Recht). Unbarmherzigkeit regierte, und selbst Courtney Love (im Kollektiv mit Hole) und Beck wurden von einigen zeitweise in den Giftschrank verbannt – meist aufgrund von Gehörgang-Überdosis.

Alanis versteht in “Ironic” nicht die Bedeutung des Wortes “ironic”.

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Blythe

“Bei Blythe handelt es sich um eine Puppe, die ursprünglich im Jahre 1972 vom US-amerikanischen Spielzeughersteller Kenner auf dem US-Markt eingeführt wurde.

Ihr primäres Erkennungsmerkmal sind ihre überdimensional großen Augen, welche durch einen Mechanismus am Hinterkopf der Puppe ihre Farbe und die Blickrichtung ändern können. Genau diese Augen scheinen jedoch auch der Grund gewesen zu sein, weshalb Blythe zu einem Ladenhüter wurde, denn viele Kinder klagten nach kurzer Zeit bereits über Alpträume, hervorgerufen durch die Riesenaugen der Puppe. Daher wurde die Produktion schon nach einem Jahr eingestellt.” (Weiterlesen.)

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Alle Bilder via Flickr (c) Kitty27.

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Karfreitagsfeature: Die besten Film-Tanzszenen aller Zeiten

Neben der Möglichkeit, sich über die Leute, die sich über das Tanzverbot aufregen, aufzuregen, und der Möglichkeit, sich über das Tanzverbot aufzuregen, biete ich nun eine dritte Möglichkeit an: Sich über gar nix aufregen und Tanz-Videos gucken.

Und gestartet wird direkt mit einem Klassiker: Leroys zufällige Eintrittskarte für die Aufnahme an der “High School of Performing Arts” in “Fame” – mit Sicherheit einer der besten Tanzszenen aller Zeiten in einem Film für immer.

Weiter geht es mit der legendären Wald-Tanzszene aus dem Klassiker “Hot Rod”:

Ihr habt “Hot Rod” nicht gesehen? Dann kennt Ihr auch diese feine Szene hier noch nicht:

Wurde Bonnie Tyler’s “Hero” für irgendwen anderes als Cate Blanchett geschrieben? Ich glaube nicht!

Eins der wenigen würdigen Heten-Paare der Kino-Geschichte: Morticia und Gomez Addams tanzen Tango.

Unvergessen ist auch diese legendäre Jean-Claude Van Damme-Tanz-Szene. Nur was für Kenner!

Es sind nur 16 Sekunden mit Robin Williams und einem Staubsauger, doch die haben es in sich. Never forget: Mrs. Doubtfire.

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Liveblog vom Zukunftslabor “Multiple Memories- Erinnerungskulturen der Migration”

20141205_101124Heute und morgen (also am 5. und 6. Dezember 2014) werde ich zwischendurch immer mal wieder live vom Zukunftslabor “Multiple Memories- Erinnerungskulturen der Migration” in Duisburg-Marxloh bloggen (und auch twittern, und zwar unter dem Hashtag #ZAKNRW). Begonnen hat die Veranstaltung vor einer knappen Stunde, die ich vor allem dazu nutzen konnte um mit meinem Wlan zu kämpfen (und mit einem mir teilweise neuen Backend.)

Im besten Sinne migrantisierter Tradition werde ich teilweise hier und teilweise auf dem ZAK NRW-Liveblog veröffentlichen, denn Heimat (auch die virtuelle) nimmt man halt immer irgendwie mit.

Eingefunden haben wir uns im urigen Hotel Montan in der Dahlstraße 1 in Marxloh und zusätzlich die Tauschbar wenige Minuten entfernt belegt. Für heute auf dem Plan stehen die folgenden Veranstaltungen:

10:00 Uhr, Hotel Montan:

Opening: Multiple Memories — Erinnerungskulturen der Migration und transnationale Identitäten

  • Willkommensworte
  • Multiple Memories: Erinnerungspolitik der postmigrantischen Gesellschaft
  • Erinnerung jetzt — Literarische Erinnerungen an transnationale Familiengeschichte

11:30 Uhr, Hotel Montan:

Memories von morgen || Präsentation ausgewählter Projektteams zum Open Call zur Einreichung von Erinnerungsprojekten

13:30 Uhr, Hotel Montan:

Stadt ist Migration

13:30 Uhr, Tauschbar:

Diversität und Multiperspektivität in der historisch-polititschen und kulturellen Bildung zur Migration

16:00 Uhr, Hotel Montan:

Mapping Memories: Erinnerungsphotographien der Migration jenseits der Stadt

16:00 Uhr, Tauschbar:

Bildungsmedien für die Zukunft der Migrations-Gesellschaft

19:30 Uhr, Tauschbar:

Ausstellungseröffnung «Ich werde deutsch»

20:00 Uhr, Hotel Montan:

Buchpräsentation: «Ziemlich deutsch. Betrachtungen aus dem Einwanderungsland Deutschland.»

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Adventskalender-Ritual: Ihr schlagt vor, Theoretical Girl covert

Theoretical Girl

Theoretical Girl

Nicht nur, weil Theoretical Girl letztes Jahr meinen Cover-Wunsch “I’m on Fire” in ihren absolut bezaubernden Adventskalender aufnahm bin ich jedes Jahr ganz verliebt in ihr Weihnachtsprojekt – auch so halte ich schon seit langem ganz viel von ihr! Sie macht einfach den schönsten Musikkalender, alle Tracks werden im Dezember zum Download freigegeben und am Ende kommt, zack, eine ziemlich hübsche Playlist heraus.

Sie nimmt ab sofort wieder Vorschläge für Cover-Versionen an verriet sie vor ein paar Tagen auf Facebook, und Eure Chancen berücksichtigt zu werden dürften gar nicht mal so schlecht sein – mit knapp über 2000 Fans ist sie unerklärlicherweise für meinen Geschmack immer noch viel zu underrated. Also, hopp hopp! Und bis dahin gibt es nochmal “mein Lied” (und ein paar andere):

I’m on Fire

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Ein bisschen gruselig: Das Tal der Puppen

Ⓒ Fritz Schuhmann, Im Tal der Puppen

Was machen, wenn man in Nagoro, einem Dorf im östlichen Iya-Tal auf Shikoku (einer der vier Hauptinseln Japans) lebt, und dort nur noch ganz wenige Menschen, nämlich ganz genau 37, leben? Ganz einfach! Man fertigt für die Bewohner_innen, die gestorben oder weggezogen sind lebensgrosse Puppen an und stellt sie an den Orten auf, die für diese Menschen wichtig waren. So macht das auf jeden Fall die Künstlerin Ayano Tsukimi (64). “Die Puppen sind wie meine Kinder”, sagt sie.

Ⓒ Fritz Schuhmann, Im Tal der Puppen

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Ⓒ Fritz Schuhmann, Im Tal der Puppen

Alle Bilder: Ⓒ Fritz Schuhmann, Im Tal der Puppen

Warum Tsukimi mit ihren Puppen-Denkmälern angefangen hat? “Es gab nicht viel zu tun”, sagt sie. Dass ein paar Leute ihre Puppen einigermaßen gruselig finden könnten ist ihr bewusst: “Ich glaube, nicht jeder mag meine Puppen, selbst wenn sie mir das nie direkt sagen. Einige haben Angst, weil sie so echt aussehen.” Ich versteh’s!

Danke an Nina für den Link!

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Tascha Parkinson: Kunst mit Frida Kahlo. Und Katzen.

Heute gibt es hier mal die zauberhaften Bilder von Tascha Parkinson.

Tascha ist eine Künstlerin aus Toronto die unter anderem immer wieder Frida Kahlo verewigt, und zur Abwechslung hat sie aber auch immer mal wieder ein paar Rotkäppchen-Stillleben im Gepäck. Sie hat außerdem ein Blog, und einen Shop gibt es natürlich auch: Hier. Kunst macht sie schon immer (und mit Universitätsabschluss seit 1997), aber vor allem das Internet hat wohl sehr dazu beigetragen ihre Bilder zu verbreiten. Ist ja auch kein Wunder bei all den süßen Katzen!

Ⓒ Tascha Parkinson

Ⓒ Tascha Parkinson

Ⓒ Tascha Parkinson

Ⓒ Tascha Parkinson

Ⓒ Tascha Parkinson

Ⓒ Tascha Parkinson

Ⓒ Tascha Parkinson

Ⓒ Tascha Parkinson

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Nirvanas Nevermind als Cover-Playlist

Am 24. September 1991 erschien Nirvanas “Nevermind”, und zur Feier dieses Anlasses könnte man zum Beispiel 23 Jahre später nochmal die komplette Tracklist in der Cover-Version durchhören.

1. Bea Miller – Smells like Teen Spirit

2. Hooverphonic – In Bloom

3. The King – Come as You Are

4. Weezer – Breed

5. Polyphonic Spree – Lithium

6. Bonaparte – Polly

7. Scott Matthew – Territorial Pissings

8. Get Well Soon – Drain You

9. John Frusciante – Lounge Act

10. Charles Bradely & The Menahn Street Band – Stay Away

11. Irgendein Dude – On a Plain

12. William Fitzsimmons – Something in the way

13. EMA – Endless, Nameless

Zusatztrack:

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“A funny film about Depression”: Rocks in My Pockets von Signe Baumane

"Rocks in my Pockets", Signe Baumane

“Rocks in my Pockets”, Signe Baumane

Es geht nicht nur um Depressionen in “Rocks in My Pockets” der lettischen Filmemacherin Signe Baumann. Künstlerisch nähert sich Baumane der eigenen Familiengeschichte an:  Wie sie und weitere Frauen in ihrer Familie mit Depressionen umgehen und mit ihnen leben, davon handelt der Animationsfilm. Weiterlesen

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