Category Archives: Anthem

Adventskalender-Ritual: Ihr schlagt vor, Theoretical Girl covert

Theoretical Girl

Theoretical Girl

Nicht nur, weil Theoretical Girl letztes Jahr meinen Cover-Wunsch “I’m on Fire” in ihren absolut bezaubernden Adventskalender aufnahm bin ich jedes Jahr ganz verliebt in ihr Weihnachtsprojekt – auch so halte ich schon seit langem ganz viel von ihr! Sie macht einfach den schönsten Musikkalender, alle Tracks werden im Dezember zum Download freigegeben und am Ende kommt, zack, eine ziemlich hübsche Playlist heraus.

Sie nimmt ab sofort wieder Vorschläge für Cover-Versionen an verriet sie vor ein paar Tagen auf Facebook, und Eure Chancen berücksichtigt zu werden dürften gar nicht mal so schlecht sein – mit knapp über 2000 Fans ist sie unerklärlicherweise für meinen Geschmack immer noch viel zu underrated. Also, hopp hopp! Und bis dahin gibt es nochmal “mein Lied” (und ein paar andere):

I’m on Fire

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Ein bisschen gruselig: Das Tal der Puppen

Ⓒ Fritz Schuhmann, Im Tal der Puppen

Was machen, wenn man in Nagoro, einem Dorf im östlichen Iya-Tal auf Shikoku (einer der vier Hauptinseln Japans) lebt, und dort nur noch ganz wenige Menschen, nämlich ganz genau 37, leben? Ganz einfach! Man fertigt für die Bewohner_innen, die gestorben oder weggezogen sind lebensgrosse Puppen an und stellt sie an den Orten auf, die für diese Menschen wichtig waren. So macht das auf jeden Fall die Künstlerin Ayano Tsukimi (64). “Die Puppen sind wie meine Kinder”, sagt sie.

Ⓒ Fritz Schuhmann, Im Tal der Puppen

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Ⓒ Fritz Schuhmann, Im Tal der Puppen

Alle Bilder: Ⓒ Fritz Schuhmann, Im Tal der Puppen

Warum Tsukimi mit ihren Puppen-Denkmälern angefangen hat? “Es gab nicht viel zu tun”, sagt sie. Dass ein paar Leute ihre Puppen einigermaßen gruselig finden könnten ist ihr bewusst: “Ich glaube, nicht jeder mag meine Puppen, selbst wenn sie mir das nie direkt sagen. Einige haben Angst, weil sie so echt aussehen.” Ich versteh’s!

Danke an Nina für den Link!

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Tascha Parkinson: Kunst mit Frida Kahlo. Und Katzen.

Heute gibt es hier mal die zauberhaften Bilder von Tascha Parkinson.

Tascha ist eine Künstlerin aus Toronto die unter anderem immer wieder Frida Kahlo verewigt, und zur Abwechslung hat sie aber auch immer mal wieder ein paar Rotkäppchen-Stillleben im Gepäck. Sie hat außerdem ein Blog, und einen Shop gibt es natürlich auch: Hier. Kunst macht sie schon immer (und mit Universitätsabschluss seit 1997), aber vor allem das Internet hat wohl sehr dazu beigetragen ihre Bilder zu verbreiten. Ist ja auch kein Wunder bei all den süßen Katzen!

Ⓒ Tascha Parkinson

Ⓒ Tascha Parkinson

Ⓒ Tascha Parkinson

Ⓒ Tascha Parkinson

Ⓒ Tascha Parkinson

Ⓒ Tascha Parkinson

Ⓒ Tascha Parkinson

Ⓒ Tascha Parkinson

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Nirvanas Nevermind als Cover-Playlist

Am 24. September 1991 erschien Nirvanas “Nevermind”, und zur Feier dieses Anlasses könnte man zum Beispiel 23 Jahre später nochmal die komplette Tracklist in der Cover-Version durchhören.

1. Bea Miller – Smells like Teen Spirit

2. Hooverphonic – In Bloom

3. The King – Come as You Are

4. Weezer – Breed

5. Polyphonic Spree – Lithium

6. Bonaparte – Polly

7. Scott Matthew – Territorial Pissings

8. Get Well Soon – Drain You

9. John Frusciante – Lounge Act

10. Charles Bradely & The Menahn Street Band – Stay Away

11. Irgendein Dude – On a Plain

12. William Fitzsimmons – Something in the way

13. EMA – Endless, Nameless

Zusatztrack:

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“A funny film about Depression”: Rocks in My Pockets von Signe Baumane

"Rocks in my Pockets", Signe Baumane

“Rocks in my Pockets”, Signe Baumane

Es geht nicht nur um Depressionen in “Rocks in My Pockets” der lettischen Filmemacherin Signe Baumann. Künstlerisch nähert sich Baumane der eigenen Familiengeschichte an:  Wie sie und weitere Frauen in ihrer Familie mit Depressionen umgehen und mit ihnen leben, davon handelt der Animationsfilm. Weiterlesen

10 Dinge, die ich letzten Sommer getan habe ✔

via tumblr.safercampus.org

Jetzt, wo die Vor-Vor-Weihnachtszeit begonnen hat, dachte ich, ich teile nochmal meine Sommer-Highlights mit Euch. Und das Gute ist: Man kann alles auch im Herbst (nach-)machen. Und zwar erst recht.

No. 1: Schoko-Fudge ✔

Ja, richtig, ein verirrtes Winter-Rezept schaffte es in meine Sommerliste. Inspiration war jedoch ein vergessenes YouTuber-Kochvideo, das die von mir sehr geschätzten Kanalbetreiber selbst in ihrer digitalen Ablage vergessen hatten und erst Ende Mai mit der Welt teilten. Mein Basis-Rezept besteht aus 250 gr Schokolade (= 50 gr Nougatschokolade + 200 gr Schokolade nach Wahl) und 25 gr Butter. Alles wird im Wasserbad geschmolzen und dann Zutaten nach Wahl eingehoben. Hier: Gesalzene Cashews, Toffifee, Marshmallows. Masse in ein rechteckiges Gefäß gießen, im Kühlschrank kühl werden lassen und dann in Riegel oder Stücke schneiden. Fertig!

No. 2: “O.C., California” ✔
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Happy Birthday, Tori!

Screenshot via facebook.com/toriamos

Tori Amos ist heute 51 Jahre alt geworden und zur Feier des Tages solltet Ihr sie mal auf Ihrem Facebook- oder Instagram-Account besuchen: Da postet sie den ganzen Tag Selfies und Setlists. Und manchmal Essen!

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“Else” von Hanna Lenz

Else ist 97 Jahre alt, als Fotografin Hanna Lenz sie kennenlernt. “Siebenundneunzig ist ein Alter, zu dem man nicht mehr gratuliert. Man sollte nicht älter als 90 werden!”, sagte die resolute Dame damals. Hanna erzählt, wie die Geschichte mit Else weitergeht:

“Mittlerweile ist Else 100 Jahre alt. Seit 58 Jahren lebt sie in ihrer Zwei-Zimmer-Wohnung im dänischen Aarhus. Jeder Gegenstand in Ihrer Wohnung, im fünften Stock, hat seinen Platz, ist mit Erinnerungen und Geschichten verbunden. Die Wohnung selbst verlässt Else in der Regel inzwischen nur noch, wenn Arztbesuche anstehen. Ein kleines Netzwerk ermöglicht es Else, in ihrer vertrauten Umgebung wohnen zu bleiben und nicht in ein Seniorenheim ziehen zu müssen. Sie betreuen Else, versorgen sie mit Lebensmitteln, unterhalten sich mit ihr und helfen im Haushalt. Den Großteil des Tages sitzt Else heute in ihrem Lieblingssessel am Fenster. Bis vor kurzem hat sie hier Buch um Buch gelesen, doch ihre Augen sind mittlerweile so schlecht, dass nicht einmal mehr die riesige Lupe hilft, die sie von einer verstorbenen Nachbarin geerbt hat. Jetzt läuft Elses Radio von morgens bis abends auf höchster Lautstärke, informiert und unterhält sie mit Nachrichten und klassischer Musik. “Ich bin dankbar für das Leben, dass ich hatte. Aber ich vermisse die Zeit, in der mir mein Körper noch erlaubte, zu tun worauf ich Lust hatte”, sagt Else, trinkt einen Schluck Tee, und schaut aus dem Fenster.”

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Doku: The Women Of The Assad Opposition

Gefunden via Tamim und sehr sehenswert: “Five Syrian women tell their personal stories of revolt and war. Filmed mostly by the women themselves over a period of seven months in 2012, we hear how Syria’s conflict has transformed their lives.”

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Doku: Frau Reichelt sucht sich ein Altersheim

Die ganz bezaubernde Frau Reichelt schaut sich nach neuen Wohnmöglichkeiten um (und ist dabei fitter und agiler als ich es wahrscheinlich jemals war).

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