Leila K-Doku: „Fuck you. Fuck you very much.“

Euro-Pop-Sternchen, eins von Lady Gagas großen Idolen und über die Jahre wie viele andere in der Versenkung verschwunden (leider mit starken gesundheitlichen Problemen), aber in meinem Plattenschrank und Fan-Herz lebt sie seit 1992 relativ zuverlässig: Leila K. Vor vielen Jahren musste ich mir mal auf sehr einem sehr umständlichen Weg die Doku „Fuck you. Fuck you very much“ über ihre späte Schaffensphase in den 90ern besorgen, nun bin ich gerade bei YouTube darüber gestolpert. Glaubt mir, Ihr wollt diese Doku sehen, spätestens wenn es heute nachmittag anfängt zu regnen.

Seltene Bilder hält „Fuck you. Fuck you very much“ bereit: Eine bereits ziemlich neben sich stehende Leila K steht bei einer Award-Show mit der gerade durchgestarteten Lutricia McNeal („Ain`t that just the way„), die ebenfalls schon etwas verloren wirkt, so dass man am liebsten beide in den Arm nehmen will. Leila Ks Zweifel an ihren Möglichkeiten im Musik-Business („It would have been better if I had a guy“). Zusätzlich ein Blick auf die nordwest-europäische Pop-Musikszene der 90er Jahre, die an mancher Stelle durchaus diverser wirkte als heute – bei den Swedish Grammy Awards 1997 ist Leila nominiert, es gewinnt am Ende aber die kurdischstämmige Sängerin Dilba (und Leila Ks etwas unrühmlich-peinliche Reaktion darauf geht in die schwedische Pop-Geschichte ein).

Über die Jahre gab es immer mal wieder bedrückende News über Leila Ks Gesundheitszustand und zwischenzeitliche Phasen der Obdachlosigkeit, aber seit letztem Jahr geht es ihr glücklicherweise anscheinend wieder besser.

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