Shane MacGowan with Sinead O’Connor – Haunted

Spotify hat letztens für mich nachgezählt: Das ist der Track den ich seit einem Jahr am allerhäufigsten hab durchlaufen lassen. Darauf Prost.

Getaggt mit

Für die Glotze: Die besten Filme zum internationalen Frauenkampftag

Für heute, für morgen, für Stubenhocker_innen und Streikende und/oder für nach der Demo: Hier die Filmtipps für den internationalen Frauenkampftag!

1. Der Hexenclub (The Craft)

Kult-Klassiker aus dem Jahr 1996, der aber auch ordentlich auf die Mütze bekommen hat (und über den bis heute gestritten wird ob er nun feministisch ist oder nicht). Ich sage: Must see, love Nancy.

Verfügbar auf: Netflix

2. Kaffee. Milch und Zucker (Boys on the Side)

Roadmovie mit Whoopi Goldberg, Drew Barrymore und Mary-Louise Parker und einer der ersten wenigen Filme die ich als Teenie sah, in dem Freundinnenschaft höher bewertet wurde als Heten-Romanzenkram. Ein Evergreen für den internationalen Frauenkampftag. Taschentuchempfehlung.

3. Die unbarmherzigen Schwestern (The Magdalene Sisters)

Ein Film, der im Irland der 1960er Jahre spielt: Drei junge Frauen leben in einem so genannten „Magdalenenheim“ und ihre Geschichten geben Einblick in eine erzkatholische, restriktive Gesellschaft. Harter Tobak mit tollen Schauspielerinnen, nichts für schwache Nerven. Weiterlesen

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Autos: Wenn Frauen nicht mehr fahren wollen

Die deutsche Rennfahrerin Clärenore Stinnes umrundete als erster Mensch von 1927 bis 1929 mit einem serienmäßigen Personenwagen die Erde. Vorher war sie u.a. die erfolgreichste Rennfahrerin Europas. Kein Lebensziel für mich, ich fuhr lieber jahrelang erstmal überhaupt nicht mehr Auto.

Meinen Führerschein machte ich Ende 1997, Anfang 1998 in einer ortsbekannten und nahezu legendären Fahrschule in der Kleinstadt, in der ich aufwuchs. 20.000 Einwohner_innen, einspurige Straßen die man in Jugend- und Teeniejahren schon millionenmal mit dem Fahrrad abgefahren hatte, weites Land mit weiten Straßen, auf denen manchmal keine Autoseele rumkurvte. Mein Fahrlehrer war ein brummiger Meckerfritze mit ganz eigenem Humor, der es bei den Fahrstunden sehr genau nahm mit dem BERG ANFAHREN und der angenehmerweise überraschend wenig frauenfeindlich war, jedoch den einen oder anderen „Fliegender Teppich“-Witze in meiner Gegenwart riss. Doch was juckte es mich? Bald sollte ich den Führerschein haben, und das hieß: Erwachsen sein!

Kaum den Lappen in der Tasche, cruiste ich wie wild mit dem roten VW Golf III der Eltern durch die Stadt, später, als ich mich vor Studienbeginn bei der Lokalzeitung verdingte, durch andere ostwestfälische Kleinstädte, ohne Navi, ohne Karte, dafür gerne mit aufgedrehter Musik. Unvergessliche Fahr-Soundtracks: „Picture me rollin`“ von Tupac, „Just crusin`“ von Will Smith und bei Abend- und Nachtfahrten durch die gewohnten Straßen der Kindheit auch gerne mal „My Hometown“ von Bruce Springsteen. Alles war gut, das Auto war mein Freund, nur schlichen sich schon dort wahrscheinlich die ersten Fehlerchen als Wegbereiter der Kopfbremsen ein: Kaum Autobahnfahrten, wenig weite Strecken – aber nun gut, man war halt auf dem Dorf, und auf dem Weg zu Minipreis um für Mutter eine Kiste Wasser zu kaufen kann man schließlich auch nicht alles haben.

Furchtlos fahren auf dem Dorf

Ich fuhr ansonsten furchtlos, bei Tag und Nacht, bei Schnee und Eis, brachte Leute von A nach B, fuhr auf Scheunenpartys, parkte auf Ackern in denen der Matsch knöchelhoch stand, fuhr auch mal kilometerlang rückwärts wenn auf irgendwelchen Feldwegen nix mehr ging, fuhr auf den letzten Drücker zu irgendwelchen Pressekonferenzen von irgendwelchen Landpomeranzen in Städten in denen ich zuvor noch nie gewesen war, fuhr einmal den Außenspiegel des Golfs ab und es juckte mich gar nicht. Ich hielt meine Auto-Beziehung für absolut zuverlässig. Dann zog ich in die „große“ Stadt in der ich studierte. Und noch war nichts schlecht bei mir und den Autos. Weiterlesen

Getaggt mit , , ,

Men to watch out for

Passend zu den aktuellen McHetzfeminismus-Wochen: Kein Bock auf Alice Schwarzer, lieber Hetze aus dem letzten Jahr!

Wann immer es in meiner feministischen Laufbahn um feministische Cis-Männer ging, sie mir begegneten, ich mit ihnen sprach oder mir zum Feminismus konvertierte Mannsbilder via Telefon, Mail, Blog-Kommentarspalte oder Sprachnachricht mitteilten, sie hätten es jetzt begriffen und würden sich ab sofort »für die Sache« einsetzen, kam es zu gespenstischen Szenen und Erlebnissen, von denen ich die meisten gerne vergessen würde.

So konnte es vorkommen, dass Männer, die erst drei Tage zuvor bewusst das Wort »Geschlechterungerechtigkeit« in ihrem Gehirn von der einen in die andere Ecke geschoben hatten, mir lautstark Nachhilfe in Sachen Feminismus geben wollten. Andere Männer nutzten das dazugewonnene Feminismus-Label, um vor allem in sozialen Netzwerken auf Sympathiefang zu gehen – und am Ende eigentlich andere Transferprodukte zu bewerben: Musik, Kunst, Text, Bild, Ton oder einfach sich selbst. Weiterlesen

Getaggt mit ,

Tacocat – Men Explain Things To Me

In den 2016er Jahrescharts von Charlott bereits einen aktuellen Favoriten für 2017 gefunden. Die komplette Playlist findet Ihr hier.

Getaggt mit ,

Arabisch und nordafrikanisch aussehende Menschen™ (Teil II)

Zunächst einmal: Frohes neues Jahr! Und dann aber nochmal zurück in die Vergangenheit:

Silvester 2016 in Köln, Deutschland. Wer filzt meine Brüder bei Nacht und Wind? Es sind Polizisten die Spezialisten im Racial Profiling sind! Das ZDF, das wundert sich – wussten denn die arabisch und (nord)afrikanisch aussehenden Menschen™ von der inoffiziellen Ausgangssperre für Nicht-Herkunftsdeutsche nichts?!

Selfies kann man auch zuhause machen!

Selfies kann man auch zuhause machen! (Plan B für Ausgangssperren.)

Weiterlesen

Getaggt mit ,

Der musikalische Jahresrückblick: Die besten Tracks 2016

Mein Jahreslieblingsbeitrag, für Euch wie immer ohne großen Schnickschnack, und mit einem Special in diesem Jahr: Einer Spotify-Playlist von yours truly.

Chelsea Wolfe, „I love you all the time“

Julie Byrne, „Follow My Voice“

Kelsey Lu, „Dreams“

Nick Cave, & The Bad Seeds, „I need you“

Lisa Hannigan, „Fall“

M83, „Solitude“

Weiterlesen

Haben wollen: Feminist Killjoy-Geschenke

Feminist Killjoy-Geschenke die man jetzt und nächste Woche und nächstes Jahr noch verschenken kann! Ein paar habe ich schon mit Erfolg weiter verschenkt. Viel Spaß mit Wunsch- und/oder Einkaufsliste meines Vertrauens!

KILL YOUR LOCAL ALPHA MALE

Ein Patch dass nicht nur schön aussieht, sondern auch noch schön erschwinglich ist: Für 3,-€ pro Teil könnt Ihr Euren ganzen Squad ausstatten!

GHOSTBUSTERS-MERCH

Nicht nur ein tolles Geschenk, anscheinend auch eine gute Wertanlage: Die Preise der Mattel-Figuren steigen zum Beispiel rasant. (Ich habe mir Holtzmann als Altersvorsorge zugelegt.)

SCHMUCK VON ELSA P. UNDERWOOD

Elsa macht zwar grad Weihnachtspause, aber man kann ja durchaus auch Gutscheine für ihren tollen Schmuck verschenken! Weiterlesen

Getaggt mit , , , , , , , , , ,

Doku: „Inside Björk“

Zum Björk Guðmundsdóttir-Geburtstag kann man sich nochmal diese schöne Doku angucken:

Getaggt mit

Vier Jahre in Shehadistan: Ein Blog-Geburtstag

Es war ein regnerischer Septemberfreitag genau heute vor vier Jahren, die Lufthansa-Flugbegleiter streikten, Gloria Gaynor feierte ihren 63. Geburtstag und ich lud genau hier vormittags meinen allerersten Blogbeitrag hoch (nachdem ich in den Jahren zuvor bereits woanders allerlei Schabernack getrieben hatte). 310 Artikel und 564182 Aufrufe später habe ich 1331 Kommentare genehmigt, gefühlt hunderte zauberhafte Menschen kennengelernt, an tollen Projekten und Aktionen mitgewirkt, viel gelacht, manchmal geflucht, mich gefreut und zwischendurch auch ein paar graue Haare bekommen.

Heute habe mich nochmal durchs Archiv gewühlt und Eure Top 10 der alten Kalauer aufgelistet. Weiterlesen

Getaggt mit