Jehnny Beth – I`m the Man

Ihr wollt es auch.

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Putzen ist eine Kunst, und Kunst kommt von Können

Eine von oben bis unten geputzte Küche. Fragt nicht wie viele verschiedene Putzinstrumente dafür herangezogen wurden.

Gestern hat die ganz wundervolle Fatma Aydemir einen ganz wunderbaren Text über Hausarbeit veröffentlicht, Ihr solltet ihn unbedingt lesen. In ihm geht es darum, das Putzen im eigenen Haushalt ein Vollzeit-Knochenjob ist. Einer, der neu bewertet werden muss. Einer, der viel zu wenig Anerkennung bekommt. Einer, der auch deswegen immerzu so sehr abgewertet wird, weil „putzen angeblich jede_r kann“. Und letztgenanntes führt m. M. in feministischen Debatten (insbesondere in Hetero-Kontexten) zu der fehlgeleiteten Annahme, eine gerechte Aufteilung der Hausarbeit (vor allem) in (Heten-)Beziehungen sei ganz einfach und mir nichts, dir nichts möglich. Das sehe ich anders: Das klappt nur, wenn Menschen über ein gemeinsames und in den meisten Fällen doch sehr ausgeprägtes Wissensrepertoire verfügen und zudem auch noch dieselben Ordnungsvorstellungen teilen. Ob das immer der Fall ist wage ich zu bezweifeln. WGs scheiteren daran, Paare ebenso. Eltern verzweifeln. Kinder sind genervt. Und das hat alles Gründe.

Dass eine Arbeit von jetzt auf gleich von jedermann gemacht werden kann ohne nennenswertes Vorwissen oder zumindest der Bereitschaft dazu, sich dieses Wissen anzueignen, basiert einfach auch auf der Annahme, dass es sich um Tätigkeiten handelt die jede_r Nichtskönner_in ausüben kann – das scheint fürs Putzen und insbesondere Care-Arbeit zu gelten. Hierin spiegelt sich nichts wider als die pure Verkennung und Abwertung einer Tätigkeit. Das bisschen Haushalt macht sich weder mit links, noch ist es ein Wirkungsbereich für komplett Ahnungslose.

Putzen ist eine Fähigkeit. Wer das nicht anerkennt, der verachtet die Menschen, die (professionell) putzen.

Richtiges Putzen ist eine Fähigkeit, eine, die elaboriertes Wissen und Geschick erfordert, eine Praxis, die auf kollektiven Kulturmustern fußt und ebenso auf individuellen Ansprüchen. Putzen ist nichts, was jede_r einfach so automatisch kann. Putzen ist eine Kunst. Putzen muss man können. Und wer das nicht anerkennt, reiht sich ein in den Reigen der Verachtung von Hausarbeit – eine, die natürlich oft auch patriarchal eingefärbt ist.

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Ein gemeines Rezept in Zeiten des Hefe-Mangels: Der Hefezopf

Foto: von mir

Kein Mehl mehr, keine Hefe, eigentlich ist es ein Affront genau in dieser Zeit das Rezept für einen Hefezopf zu posten. Ich habe zum Glück beides noch in guter Menge vorrätig – I am blessed – und habe vor, diesen letzten Abklatsch von Osterferienfeeling in den nächsten Tagen mit dem Backen von Hefezöpfen und Pizzen zu verbringen. Es gibt auch ein paar Varianten, wie man selbst Hefe herstellen kann, etwa durch die Zuhilfenahme von Bier oder Datteln (eine hilfreiche Übersicht findet Ihr hier).

Ich backe einen immer einen nicht-veganen Hefezopf und hoffe, dass alle Veganer_innen für dieses Rezept gute Subsitute kennen und nutzen können. Die genannten Angaben reichen für einen wirklich gigantischen Hefezopf, halbieren ist also auch eine gute Idee. Ich selbst hatte schon komplett vergessen dass ich dieses Rezept mal ins Internet gepackt hatte, aber eine liebe Leserin machte mich in diesem Jahr darauf aufmerksam, dass diese Mischung bei ihr so einmal im Jahr auf den Tisch kommt. Scheint also ganz okay zu sein, deshalb hole ich diesen Klassiker mal wieder hervor!

Zutaten (für 4 Personen und mehr geeignet):

500 g Mehl (Weizenmehl)
1 Pck. Hefe
50 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
2 Ei(er)
1 EL Milch
250 ml Sahne (oder Milch), lauwarm
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Streaming-Tipps für alle die kein Netflix und Co. haben

1) Der Kurzfilm „RIOT NOT DIET“ ist auf Vimeo online, unter anderem mit unseren Besties Magda Albrecht und Hengameh Yaghoobifarah. Erscheint nicht in der Blogvorschau, deswegen verlinke ich ihn: Hier.

2) Die Kino-Doku „RBG – Ein Leben für die Gerechtigkeit“ läuft derzeit noch in der ZDF-Mediathek.Wer sie schauen möchte: Hier entlang!

3) Die wunderbare Sitcom „Miranda“ ist glücklicherweise bei YouTube oben – mit spanischen Untertiteln, was vielleicht noch das Aufpolieren von Fremdsprachenkenntnissen ermöglicht.

4) Ebenso (noch) auf YouTube zu finden: der Klassiker „Black Books“. Abgedreht, skurril und ein trockener Humor, den man für die Quarantäne ganz gut gebrauchen kann. Vorsicht: Es wird viel Wein getrunken, was ansteckend wirken könnte!

5) Wer sich mit alten Retro-Kinderklassikern in diesen Tagen befassen möchte: „Die geheime Welt der Polly Flint“ ist ebenfalls zu haben. Original mit 80er-Jahre-TV-Flackern. Weiterlesen

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Ich habe alle Pizza-Back-Videos auf YouTube geguckt um für Euch das perfekte Pizza-Rezept herauszufinden

Auf dieser selfmade-Pizza ist zwar Thunfisch drauf, ich würde es aber ohne empfehlen.

Ihr Lieben, es gibt in diesen Zeiten zwar nicht mehr viel Mehl und Hefe da draußen, aber für diejenigen unter Euch die das weiße und das beigefarbene Gold noch ergattert haben habe ich mit vorzeitiger Unterbrechung mein lebenslang andauerndes Langzeitprojekt „Wie backe ich die perfekte Pizza?“ gestoppt, um mein Zwischenfazit mit Euch zu teilen. Ihr braucht dafür:

Für den Teig:

250 Gramm Mehl

1/2 Paket Hefe

1 Prise Zucker

1 ordentliche Prise Salz, also wirklich ordentlich, aber nicht zu viel, sonst bekommt Ihr Salzteig. Pie mal Daumen halber Teelöffel ist schon mal gut.

140 ml Wasser

1 guten Schuss Olivenöl

Optional: Sehr feines Maisgries (Polenta) um darauf die Pizzaform zu formen. Mehl geht natürlich auch.

Das alles vermischt ihr und verknetet es dann ORDENTLICH UND SEHR LANGE also am besten zehn Minuten mit der Hand. Wie man ihm am besten knetet, dazu könnt Ihr Euch verschiedene Techniken in den unten verlinkten Videos ansehen. Dann muss der Teig richtig lange ruhen, 24 Stunden ist am besten! In den unten verlinkten Videos bekommt Ihr nebst Tipps für den perfekten Pizza-Teig auch Tipps für den Belag. Und meine 2 Cents. Weiterlesen

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Massive Restriktionen in Zeiten von Corona – ein Bericht aus Italien

 

Lechzen nach der Ausgangssperre, Wünsche, dass „der Staat“ und „die Regierung“ endliche eingreifen um „unsere Gesundheit“ zu schützen, dem grundsätzlichen oder auch generellen Zustimmen zu vielen Überlegungen zu gesetzlichen Restriktionen auch von links („Es geht ja nichts anders“, „Die Leute verstehen es ja sonst nicht“, etc. pp.), und insgesamt sind schon die ersten drastischen Ausgangsbeschränkungen wegen des Coronavirus auf den Weg gebracht (in Sachsen sollen Verstöße gegen die Vorgaben der Behörden sogar mit Freiheitsstrafen von bis zu zwei Jahren geahndet werden können, siehe hier). Natürlich ist verständlich, dass Menschen sich einfache und schnell umsetzbare Lösungen wünschen, um die gesundheitliche Bedrohung minimiert zu wissen. Dass dazu das einschneidende Ändern von Grundrechten dabei bei vielen immer noch kaum auf Widerstand stößt, sollte Sorge bereiten.

Nebst der Tatsache, dass viele dieser Restriktionen  nicht nur problematisch bis besorgniserregend sind (die ersten Fälle, wo Verdachtskontrollen in Europa natürlich wieder vor allem marginalisierte Personen treffen sind schon aufgetaucht und dementsprechende bestürzende Bilder und Videos kursieren hierzu schon auf Twitter) – im schlechten Fall bringen sie auch nicht die Effekte, die gewünscht sind.

In Italien gelten seit zehn Tagen bereits massive Restriktionen für das ganze Land. Dass die Folgen nicht nur singende Italiener_innen auf Balkonen oder rührige Internet-Video-Memes sind hat der italienische Architekt und Epidemiologe Andrea Bagnato auf Twitter vermeldet. Ich habe den ganzen Thread zusammenkopiert und ganz unten auch nochmal übersetzt. Es ist bemerkenswert und auch bedrückend. Bitte lest ihn komplett.

Andrea Bagnato@andreabagnato

In Italy it’s been now ten days of nationwide restrictions – the first country in the world to do so. I want to summarise all that is wrong with the current situation, which gets more concerning every day. (longish thread) 1/10

„In Italy it’s been now ten days of nationwide restrictions – the first country in the world to do so. I want to summarise all that is wrong with the current situation, which gets more concerning every day.

60m people have been asked to stay at home for four weeks. No consideration for those who live alone, in abusive relationships, with meantal health issues, or without a computer and an internet connection (yes, there are many). Social and psychological costs not factored in.

Students and pupils of all ages have been at home, in the North of Italy, since February 23. Since March 9, millions of kids and teens can’t see their friends anymore. Online teaching is a utopia for most schools, for lack of basic internet infrastructure.

Workplaces and businesses don’t have to close down – it’s up to individual employers. Many people, from bank clerks to factory workers to delivery people, still have to go to work every day. There is more and more evidence that most contagion is happening on workplaces.

Yet, the dominant narrative is that the virus spreads because people go outside for a run or a bike ride. Walking and exercising has zero epidemiological risk, and is permitted under emergency laws, but has been immediately criminalised by news and social media.

The media amplify the (mostly fake) reports of “excessive crowding”. As a result, most public parks have been shut, meaning there’s even less public space to go to. Many people are proactively reporting joggers to the police.

The vagueness of emergency laws has left it up to administrators and police depts to decide what is permitted. In Bologna, cycling has now been forbidden; in Naples, you can no longer go for a stroll, not even alone.

Commentators and administrators are asking for even “more”, including for the ARMY to patrol the streets. Some ministers have issued open threats: “If you don’t obey the rules, we will make the restrictions even harsher.” Meanwhile, factories and workplaces remain open.

Information from govt and media is abysmal. No explanation on how the virus is transmitted. Many ppl think that the virus is in the air, and that the very act of going outside is a threat. Countless healthy ppl are scared to death, and haven’t been in outside in weeks.

The tally of cases is broadcast live every day on all media, as if it were a sporting competition. Numbers are presented with no context and no explanation. The vast majority of ppl doesn’t understand that today’s cases were infected 2 to 4 weeks ago, as no one explains it.“

 

„Italien hat nun seit zehn Tagen landesweite Einschränkungen – als erstes Land der Welt. Ich möchte zusammenfassen, was an der aktuellen Situation, die von Tag zu Tag beunruhigender wird, falsch ist.

60 Millionen Menschen wurden gebeten, vier Wochen lang zu Hause zu bleiben. Keine Rücksicht auf diejenigen, die allein, in missbräuchlichen Beziehungen, mit gemeinen Gesundheitsproblemen oder ohne Computer und Internetanschluss leben (ja, davon gibt es viele). Soziale und psychologische Kosten werden nicht berücksichtigt.

Studenten und Schüler aller Altersgruppen sind in Norditalien seit dem 23. Februar zu Hause. Seit dem 9. März können Millionen von Kindern und Jugendlichen ihre Freunde nicht mehr sehen. Online-Unterricht ist für die meisten Schulen ist eine Utopie, da es an einer grundlegenden Internet-Infrastruktur fehlt.

Arbeitsplätze und Unternehmen müssen nicht schließen – da liegt es an den einzelnen Arbeitgebern. Viele Menschen, von Bankangestellten über Fabrikarbeiter bis hin zu Lieferanten, müssen immer noch jeden Tag zur Arbeit gehen. Es gibt immer mehr Anzeichen dafür, dass sich die Ansteckung vor allem an den Arbeitsplätzen vollzieht.

Doch der vorherrschende Diskurs ist, dass sich das Virus ausbreitet, weil die Menschen draußen laufen oder Rad fahren. Laufen und Sport treiben hat kein epidemiologisches Risiko und ist nach den Notstandsgesetzen erlaubt, wurde aber von den Nachrichten und sozialen Medien sofort kriminalisiert.

Die Medien verstärken die (zumeist gefälschten) Berichte über „übermäßiges Gedränge“. Infolgedessen sind die meisten öffentlichen Parks geschlossen worden, was bedeutet, dass es noch weniger öffentliche Plätze gibt, die man besuchen kann. Viele Menschen melden Jogger proaktiv bei der Polizei.

Die Unklarheit der Notstandsgesetze hat es den Verwaltern und Polizeibeamten überlassen zu entscheiden, was erlaubt ist. In Bologna ist das Radfahren jetzt verboten, in Neapel darf man nicht mehr spazieren gehen, auch nicht allein.

Kommentatoren und Verwaltungsbeamte fordern immer mehr, auch die Armee solle auf den Straßen patrouillieren. Einige Minister haben offene Drohungen ausgesprochen: „Wenn Sie sich nicht an die Regeln halten, werden die Einschränkungen noch weiter verschärft.“ Währenddessen bleiben die Fabriken und Arbeitsplätze zugänglich.

Die Informationen von Regierung und Medien sind miserabel. Es gibt keine Erklärung, wie das Virus übertragen wird. Viele Menschen glauben, dass das Virus in der Luft ist und dass schon das Hinausgehen eine Bedrohung darstellt. Unzählige gesunde Personen sind zu Tode erschrocken und waren seit Wochen nicht mehr draußen.

Die Zahl der Fälle wird täglich live in allen Medien übertragen, als ob es sich um einen sportlichen Wettkampf handeln würde. Die Zahlen werden ohne Kontext und ohne Erklärung präsentiert. Die überwiegende Mehrheit der Menschen versteht nicht, dass die heutigen Fälle vor 2 bis 4 Wochen infiziert wurden, da niemand dies erklärt“.

Die besten Silent Vlogs für die Quarantäne

Auf Facebook und Co. hatte ich bereits darauf hingewiesen: Denen, die die Quarantäne weitgehend alleine in ihrer Bude verbringen müssen, empfehle ich Silent Vlogs. Inhalt meist: Alleinstehende Personen, oft mit unfassbar süßem Haustier und karierter Bettwäsche, filmen ihren Alltag. Meine Favoritin: Sueddu aus Korea, aber es gibt auch ein paar andere richtig gute.

Wir gehen in Quarantäne, aber vorher müssen wir noch…

Wir gehen in Quarantäne, aber vorher müssen wir nochmal ganz schnell einen Großeinkauf machen. Und in die Apotheke. Und nochmal zur Post. Da liegt ein Paket das abgeholt werden muss, und sonst wird es ja nach sieben Tagen wieder zurückgeschickt, und das ist ja auch schlecht.

Wir gehen in Quarantäne, aber vorher bestellen wir nochmal alle Mitarbeiter_innen ins Office, damit alle einen Antrag auf temporäres Arbeiten von zuhause ausfüllen können. Wir gehen in Quarantäne, und dass das so ist verkünden wir am besten freitags, damit betreuende Eltern, Angestellte, Selbständige und Co. übers Wochende keine Möglichkeit haben sich für die nächste Woche oder gar die nächsten Wochen zu wappnen – aber jeder Tag zählt, natürlich. Wir gehen in Quarantäne, aber vorher müssen wir noch Dinge er-le-di-gen.

Wir gehen in Quarantäne, aber vorher müssen wir nochmal in den Buchladen, um ordentlich Lesestoff für die nächsten Wochen zu besorgen. Wir gehen in Quarantäne aber vorher nochmal kurz ins Büro wegen des eines Ordners den wir da vergessen haben – und natürlich wegen dem ganzen Corona-Klatsch und Tratsch.

Wir gehen in Quarantäne aber vorher noch ein Eis essen, das Wetter ist doch grad so schön. Wir gehen in Quarantäne aber vorher noch zu Saturn, die drei Playstation-Spiele besorgen bevor es demnächst richtig langweilig wird.  Wir gehen in Quarantäne, aber vorher noch in den Baumarkt damit wir das Zeug kaufen können das wir für diverse Renovierungsarbeiten brauchen. Wir gehen in Quarantäne, und vorher noch in die Drogerie damit man auch genug Selfcare-Krams zur Hand hat an den langweiligen Quarantäne-Tagen. Wir gehen in Quarantäne, aber vorher nochmal schnell zur Bank um Geld zu ziehen, vielleicht sind die ja auch bald zu.

Wir gehen in Quarantäne, und zwar am besten ab… Naja, wir gehen halt dann in Quarantäne wenn wir vorher alles Wichtige erledigt haben. Vorher geht`s ja eh nicht.

Andrea Dorfman & Tanya Davis: „How To Be Alone“

„The lunch counter. Where you will be surrounded by chow-downers. Employees who only have an hour and their spouses work across town and so they — like you — will be alone. Resist the urge to hang out with your cell phone. When you are comfortable with eat lunch and run, take yourself out for dinner. A restaurant with linen and silverware. You’re no less intriguing a person when you’re eating solo dessert to cleaning the whipped cream from the dish with your finger. In fact some people at full tables will wish they were where you were.

Go to the movies. Where it is dark and soothing. Alone in your seat amidst a fleeting community. And then, take yourself out dancing to a club where no one knows you. Stand on the outside of the floor till the lights convince you more and more and the music shows you. Dance like no one’s watching…because, they’re probably not. And, if they are, assume it is with best of human intentions. The way bodies move genuinely to beats is, after all, gorgeous and affecting. Dance until you’re sweating, and beads of perspiration remind you of life’s best things, down your back like a brook of blessings. (…)“

Society is afraid of alonedom, like lonely hearts are wasting away in basements, like people must have problems if, after a while, nobody is dating them. But lonely is a freedom that breaths easy and weightless and lonely is healing if you make it.“

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