Acid Arab – Gul l’Abi (feat. A-WA)

Ein sauberer Track und ein im Nachhinein dazu produziertes und ganz ausgezeichnetes Kurzfilmchen – besser als das letzte The Knife-Comeback.

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Zum Todestag von Kurt Cobain: Brief an Bikini Kill

Tobi Vail & Kurt Cobain (via chapteronemanhatten – deactivated)

[Disclaimer: Das hier ist tatsächlich ein alter Crosspost von mir der mittlerweile auch schon ein halbes Jahrzehnt alt ist.]

Ich mache es kurz, denn es ist ja allgemein bekannt: Ich bin ein ganz großer Nirvana-Fan. Letztes Jahr habe ich Kurt Cobains Tagebücher gelesen, und sie haben mich schwer beeindruckt, weil sie mir unter anderem auch vor Augen führten, wie viel von dem, was wir heute so besprechen und verhandeln, schon Jahrzehnte altes und hart umkämpftes Diskurs-Terrain ist: *Ismen, die Gratwanderung zwischen kritischer Counter- und Pop-Culture, Rape-Culture, und und und.

Niemand, niemand kann sagen, dass zum Beispiel so etwas wie Rape Culture nicht schon immer und immer und immer wieder behandelt und angeprangert worden ist, so dass es doch heute eigentlich ein Witz ist, dass Aktivist_innen sich immer wieder wiederholen müssen, wenn es darum geht, gesellschaftliche strukturelle Missstände (als reale Faktoren) zu thematisieren.

Zu Cobains Todestag heute habe ich mir also hier mal die Mühe gemacht, Kurts Brief an Tobi Vail (Schlagzeugerin von Bikini Kill), den er im Frühjahr 1991 geschrieben hat (wenige Tage nachdem die Aufnahmen zu „Nevermind“ abgeschlossen wurden), hier crosszuposten (also, abzutippen!). Der Brief stammt aus „Journals“ (2002), das auch in Deutschland veröffentlicht wurde („Tagebücher“ von Kurt Cobain, Kiepenheuer & Witsch). Ich kann wirklich sehr (sehr!) empfehlen, diese Tagebücher bzw. gesammelten Werke Cobains zu lesen, da sie wirklich eindrucksvolle Zeitdokumente enthalten und zudem aufzeigen, was der tatsächliche Lebensplan von Kurt Cobain (inklusive Nirvana) gewesen zu sein scheint. Zum generellen Weiterlesen empfehle ich zudem den großartigen Text „Kurt Cobain and Masculinity“ von Cortney Alexander.

Ich denke, mensch muss sich hier auf keine Diskussion versteifen, ob Kurt jetzt tatsächlich durchgängig Feminist gewesen ist oder nicht. Wer sich mit Cobain beschäftigt hat, der weiß, dass er sich gegen Ende seines kurzen Lebens mit Kathleen Hannah von Bikini Kill überworfen hatte und sich danach zudem einige Male über die „ständige Bedürftigkeit“ einiger feministischer Aktivistinnen beschwerte. Müßig, darüber zu philosophieren, ob dies an dem Konflikt mit Hannah lag oder an einer Einstellung, die sich über die Jahre aus irgendwelchen Erfahrungswerten gespeist hatte. Weiterlesen

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Oceans of Slumber

Progressive Metal aus Houston mit einer ganz wundervollen Fronterin (Cammie Gilbert), und seit Svenja mir diese Band gezeigt hat bin ich ein bisschen obsessed. Drei Alben gibt es schon, „The Banished Heart“ erscheint in ein paar Wochen.

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Jetzt neu: Musik-Dokumentation „Syrian Metal is War“

Seit 2013 hat Monzer Darwish an seiner Dokumentation über die Metal-Szene in Syrien gearbeitet, genau heute vor vier Jahren startete er mit dem Crowdfunding für das Langzeitprojekt. Jetzt ist „Syrian Metal is War“ endlich fertig, anderthalb Stunden lang geworden und frei zugänglich auf YouTube oben.

„Thank you all for your unrelenting support since I started this project a little over four years ago. This film is intended to shed light and preserve the memories of metal artists and fans in war-torn Syria. It was filmed between mid-2013 and late 2014. The film is in no means extensive; it was filmed with a mobile phone and DSLR. Production, travelling, filming, and editing were minimal and utilized DIY methods.

It was a personal endeavour and hence naturally limited to my own resources. The footage and project traveled with me across continents, starting in Syria and following through to Algeria, Turkey, Greece, and the Netherlands. I carried it with me while applying for asylum, and it kept me going despite being entirely depleted of both will and resources to continue. Sam Zamrik believed in the project since its conception and its possible effects in bringing exposure to this small, down-trodden Syrian community. He worked on the linguistic presentation of the film, including interviews, translations, and creative writing. Through crowd funding efforts, our friends in Switzerland managed to raise enough money for gear to edit and actually finish the film.

Having finalized the film, my intent was to submit it to international festivals, since they would bring the most exposure to the artists. The intended runtime was two hours, but, having to accommodate festivals standards, I cut that to an hour and a half. Despite doing that, it wasn’t accepted. After several tries, I decided to bring the film to its audience; those who are truly interested, who have donated and supported us, and those in the film themselves.

The film is now on YouTube. It is accessible to everyone for free. It now belongs to you and what you make of it. Having said that, we will be wholeheartedly accepting donations to the film, as opposed to ticket sales or any revenue.“ (Monzer Darwish)

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Blondie vs. Philip Glass – Heart of Glass

Letztens in meinem Spotify-Wochenmix, vorher noch auf dem „The Handmaid`s Tale“-Soundtrack. Ich lasse das mal hier:

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Der musikalische Jahresrückblick: Die besten Tracks 2017

Auch in diesem Jahr ohne viel Schnickschnack, dafür mit einigen Überraschungen: Eine supergute Band aus Hamm (Giant Rooks), die Rückkehr von Slowdive und Marnie von Ladytron, ein Duisburger, der für den kompletten „Game of Thrones“-Soundtrack zuständig ist, und dann noch ein anderer Soundtrack der genauso gut ist wie die dazugehörige Serie („Stranger Things“). Undsoweiterundsofort. Rutscht gut ins neue Jahr. Xx

Jay Som – Baybee

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Haben wollen: (Nicht nur) Feminist Killjoy-Geschenke

Es ist wieder soweit! Auch in diesem Jahr bekommt Ihr wieder meine Weiterverschenkempfehlungen für den Rest des Jahres (oder natürlich auch jede andere Gelegenheit im nächsten Jahr). Oder Ihr schenkt Euch selbst mal wieder was. Mit den besten Empfehlungen von Eurer Konsumberaterin! Nadia xx.

STRANGER THINGS-GRRRLS-MERCH

(c) TheAltarEgos, Etsy

(c) TheWednesdaysArt, Etsy

Kann es genug Stranger Things-Merch geben? NEIN. Vor allem nicht wenn es um die ST-Grrrls geht. Es gibt so wundervolle Sachen, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Vielleicht einfach bei dieser Kerze. Oder diesen Stickern.

GÖNNT EUCH WAS VON RIOTCAKES

Mittlerweile schon obligatorisch in meiner Jahresliste der besten Geschenke-Shops. Oben seht Ihr die wundervolle Mystery-Box, noch mehr zauberhafte Sachen gibt es: hier.

KARTEN, POSTER, ❤

Elsa und Katrin haben in diesem Jahr ganz wunderbare Sachen für Ihren neuen Shop entworfen, zum Beispiel diese tolle Karte die es natürlich auch als Poster gibt. Ihr findet alles bei Etsy.

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A Year in Music: Die ganz ausgezeichnete 2017-Leser_innen-Playlist

Ihr, meine lieben Leser_innen, Freund_innen und Partners in Crime habt gesprochen: Ich habe nach Euren meistgehörten Tracks 2017 gefragt, Ihr habt geliefert. Herausgekommen ist diese bombastische Playlist. Ich liebe Euch alle sehr, und nicht nur weil Ihr alle so schöne Musik hört! Küsschenrechtslinks und MfG, Eure Mutti! ❤

1) Ella Fitzgerald – Cry me a river (imposanter Start, via Anja)

2) Robin Schulz – Sugar (ausgesucht von Katjas 7 Jahre alter Tochter)

3) The Last Internationale – Hard Times (empfohlen von Jab)

4) Hope Sandoval & Bert Jansch – All This Remains (Courtesy of Azadeh Sharifi)

5) Battle Beast – Straight to the Heart (Dauerschleife bei Laura von Feminismus im Pott)

6) Arcade Fire – Keep the Car running (Perle ausgegraben von Sophie Elmenthaler) Weiterlesen

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Björk – The Gate

Hach.

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