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Amy Winehouse, im Kino und im Patriarchat: „Sing, oder ich will mein Geld zurück!“

Die Geschichte, die ich erzählen will, wäre vielleicht noch interessanter, wenn ich sagen könnte, ich hätte Amy Winehouse schon immer richtig spitze gefunden. So war es aber nicht, denn das erste Mal kam ich mit Amy in Berührung als sie 2004 mit „Will you still love me tomorrow“ auf dem Soundtrack des Bridget Jones-Sequels landete, und ich ignorierte sie erstmal direkt: Eine weitere nicht-Schwarze Frau die einen auf Jazz machte, die nächste Norah Jones Schrägstrich Joss Stone Schrägstrich Diana Krall. Und die mit ihren Tracks wahrscheinlich sowohl wunderbar auf Sektempfängen als auch in Fahrstühlen funktionieren könnte. Langweilig, langweilig, langweilig.

In einem Leben, das damals noch wunderbar vorwiegend analog funktionierte, tauchte sie breitflächig erst wieder 2006 in meiner Wahrnehmung mit „Rehab“ auf, transportiert via MTV, optisch und musikalisch verziert mit der ganzen Rutsche des Ausleihens von Musikkultur-Erbschaften im großem Stil, und zwar glasklar in Richtung Black Approbiation, denn ihre Vintage-Selbstinszenierung war schon damals natürlich nicht unproblematisch. Weiterlesen

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