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Political-Correctness-Debatte: Ich mag die Tomate einfach nicht

Flickr (c) MaplessInSeattle

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Political Correctness, das N.-Wort, heiße Diskussionen – und nun die Zeit, das Frittierfett nochmal ein bisschen zu ordnen. Gestern las ich in Zadie Smiths „Von der Schönheit“ einige ganz erhellende Stellen, die man ohne Umschweife zwecks lustigen Denkexperiments auf die Debatte übertragen könnte. Es geht um: Die „Tomate“.

Ich übernehme Smiths Passagen Wort für Wort, um zu verdeutlichen, wie die Debatte von einigen Debattierern geführt wird. Manche Diskutanten betonten den  „natürliche[n] Gegensatz zur anerzogenen Tomate“ und glaubten, das Problem per Erläuterungen beim Vorlesen in den Griff kriegen zu können – was beim marginalen Themen-Verständnis dieser Fraktion ein eher bedenkliches Unterfangen zu sein scheint.

Was ebenfalls erklärt wurde: „Um eine Tomate in ihrer Totalität verstehen zu können, müssen wir erst die unterdrückte (…) Seite in ihrer Entwicklung freilegen.“ Es geht natürlich auch jenseits jeglicher Hermeneutik, ich nenne es „Strukturalismus by Accident“: „Die Tomate weist die Struktur einer Aubergine auf.Weiterlesen

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