Doku: The Women Of The Assad Opposition

Gefunden via Tamim und sehr sehenswert: “Five Syrian women tell their personal stories of revolt and war. Filmed mostly by the women themselves over a period of seven months in 2012, we hear how Syria’s conflict has transformed their lives.”

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The Cold And Lovely – Doll

Die Band von Nicole Fiorentino (hauptberuflich Smashing Pumpkins-Bassistin) hat einen neuen hübschen Clip rausgehauen.

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Doku: Frau Reichelt sucht sich ein Altersheim

Die ganz bezaubernde Frau Reichelt schaut sich nach neuen Wohnmöglichkeiten um (und ist dabei fitter und agiler als ich es wahrscheinlich jemals war).

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Nahost-Social-Media-Verhalten für Anfänger_innen und Fortgeschrittene

Sie gehören anscheinend zu den faszinierendsten Tagen des Jahres: Es ist mal wieder Ramadan sind mal wieder die internationalen Nahost-Konflikt-Wochen bei Facebook und Twitter und Co., diesmal mit Schwerpunkt palästinensiche Gebiete und Israel, und um bei Deinen Freund_innen und Verwandten, vielleicht aber auch bei Deinem aktuellen Schwarm oder Deinem neuesten Facebook-Kontakt zu punkten, habe ich hier die ultimative Liste aller Verweise, Postings und Social Media-Verhaltensweisen zusammengestellt, die jeden mittelreflektierten Pro zum ultimativen Nahost-Checker-Star machen, und zwar garantiert.

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1) Entscheide Dich für ein Lager: Da sowieso grad Fußball-WM ist, ist das eine ganz einfache Kiste, und die Auswahl der Mannschaft sollte für Dich kein Problem sein. Lass Dich auf keinen Fall davon verwirren, dass von Menschen und Medien gerne mal zwei monolithische Blöcke konstruiert werden. Das ist Part of the Game und sollte Dich auf keinen Fall verwundern!

2) Verwende in Deinen Postings möglichst schwammige Begriffe, die klar machen, dass Du zwar irgendwie ganz viel Herzblut für das Thema hast, aber auch irgendwie nur so mittelviel Ahnung. Verwende gezielt Schlagworte als Synonyme um falsche Sachverhalte zu konstruieren, wie zum Beispiel: Hamas = Palästinenser_innen, Jüdische Menschen = Israelis, Gaza = Westbank und Gaza zusammen bzw. Palästinenserstaat bzw. bekanntes und großzügiges Urlaubsressort am Mittelmeer. Usw. usf. Sollte Dir diese Taktik schwer fallen, lasse Dich einfach von deinen Facebook-Freund_innen inspirieren!

4) Da es in den übrigen 365 Tagen schwierig werden wird, mal wieder einen Anlass für Positionierungen zu finden, solltest Du jetzt alle Möglichkeiten ausschöpfen: Wähle die Flagge Deiner Lieblingsmannschaft und nutze sie als Profilbild!

5) Falls Du Palästinenser_innen und/oder Israelis kennst, frage sie in diesen Tagen am besten nicht wie es ihnen oder ihren Familien geht. Sie freuen sich in diesen Tagen am meisten über deine Expert_innen-Meinung und sind total scharf darauf von Dir ge-educated zu werden! Zudem freuen sie sich auch, von der Seite angemacht zu werden wenn sie zum Beispiel abends ein belangloses Iftar-Bild posten. Sie müssen daran erinnert werden dass sie in diesen Tagen (und nicht wie an allen 365 Tagen sowieso) besonders unter diesem nervigen Konflikt leiden müssen, denn Du tust es ja stellvertretend auch, und zwar JETZT! Gebe Ihnen unbedingt Nachhilfe bezüglich ihres eigenen Konflikts – sie werden schon so müde und überdrüssig des Themas sein dass sie unbedingt wissen möchten, was DU Dir bei Wikipedia und in der FAZ zum Thema angelesen hast!

6) Wenn am Sonntag Fußball gespielt wird, weise daraufhin dass es ein Unding ist dass es Menschen gibt die Fußball gucken während Bomben auf Gaza bzw. Raketen auf Tel Aviv bzw. Steine auf Panzer fallen. Das passt im Übrigen auch gut zum üblichen “Irgendwo in Afrika”-Geschwafel, das nun wenigstens ein paar Tage abgestellt werden kann. Das sollte sich niemand entgehen lassen!

7) Wenn Du ganz raffiniert bist postest Du auch Texte und Videos von irgendwelchen Supergutfindleuten die zwar noch nie unter der Sonne Gazas oder der Westbank oder Israels gefurzt haben, aber auf jeden Fall eine Meinung zum Thema haben. Verwende am besten Inhalte von Leuten, die sich als wahre Clickbait-Chefs profiliert haben, wie zum Beispiel Finkelstein, Broder, KenFM. Likes und Faves sind garantiert!

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To be continued.

Die besten ’90s One-Hit-Wonder

1. The Breeders – Cannonball

2. Whale – Hobo Humpin Slobo Babe

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It happened to me: Ich verkleidete mich aus Versehen als Deutschlandflagge

Es geschah vor ein paar Tagen, und ich war total geschockt als ich es merkte: Aus Versehen kombinierte ich ein Outfit in den Nationalfarben: Schwarze Strumpfhosen, roter Rock, gelber Nagellack. EKELHAFT! Und gerade in Zeiten der WM ein absolutes Fashion-No-Go. Schlimmerweise fiel mir dieser Sytling-Faux-Pas erst auf als ich bereits unterwegs war, und so musste ich peinlich berührt in den Schland-Farben durch die Stadt laufen. Ich fühlte mich bis heute schlecht!

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Pfui!

Wie gesagt, bis heute. Denn dann sah ich eben, dass mein Twitter-Kumpel Sohrab ebenfalls aus Versehen dasselbe Elend durchleben musste. Zum Beweis schickte er mir dieses Bild, und sofort ging es mir besser: Weiterlesen

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How to Do Nothing with Nobody All Alone by Yourself

IMG_20140706_152817Die beste Zeit? Die, in der man sich als Kind um die Langeweile zu vertreiben irgendwelchen Spielchen und Basteleien gewidmet hat – und zwar bestenfalls ohne Gesellschaft.

Wie baut man eine ordentliche Zwille? Wie faltet man einen soliden Papierflieger? Wie bastelt man sich einen funktionstüchtigen Indoor-Boomerang? Weiterlesen

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Video-Statements von Personen aus der Schule vom 01.07. 23 Uhr

Ursprünglich veröffentlicht auf @OhlauerInfo:

Warum diese Videos zeigen ein Botschaften von Geflüchteten aus dem Sudan. Die erste Person erzählt kurz ihre Geschichte, wie sie in Europa versucht hat einen sicheren Ort zum leben zu finden. Sie beendet die Botschaft damit, dass sie bereit ist zu springen. Im zweiten Video erklärt die Person, warum sie nichts zu verlieren hat und auf keinen Fall zurück in ein Lager gehen wird. Die Videos wurden am 01.07. um ca. 23 Uhr in der Schule aufgenommen.

“One Refugee Activist explains why he is ready to jump from the roof of the occupied school in Ohlauerstraße, if an eviction by force takes place and their demand, the right to stay, is still ignored.

Einer der Refugee Aktivist_innen erklärt warum er bereit ist vom Dach der besetzten Schule in der Ohlauerstraße zu springen, wenn eine Zwangsräumung stattfindet und ihre Forderung nach Bleiberecht weiterhin ignoriert wird.”

Youtube Beschreibung

Skript des ersten Videos:

Original ansehen noch 252 Wörter

Primark und die eingenähten Etiketten: Guerilla-PR?

Tatsächlicher Protest oder Guerilla-PR* irgendeiner NGO? Sei Tagen wird über die rätselhaften Primark-Etiketten berichtet, die mittlerweile drei Kundinnen in Primark-Kleidung gefunden haben (wollen). “Forced to work for exhausting hours” steht auf einem Zettel, den die britische Primark-Kundin Rebecca Gallagher gefunden hat. Das zweite Etikett fand Kundin Rebecca Jones: „Degrading sweatshop conditions”. Gallagher kommt aus dem walisischen Gowerton, Rebecca Jones aus Swansea, und eine dritte Kundin aus Belfast, Karen Wisinska, will eine auf chinesisch verfasste Nachricht in einer ungetragenen Primark-Hose gefunden haben.

primark

Man könnte diese Aktionen für gelungene Widerstandsakte halten: Näherinnen, die die widrigsten Arbeitsbedingungen aushalten müssen, treten direkt in Kontakt mit den Konsument_innen der von ihnen produzierten Ware – und begehren auf. Fast schon hollywoodreif kann einem das vorkommen: Stolze Näherin (oder stolzer Näher), gebeutelt vom Leben, näht Messages in Kleider, weil ja mit Sicherheit jede einzelne Made im Industriespeck die aus Versehen eine Primark-Leggins kauft dazu in der Lage sein könnte Ungerechtigkeit auf der Welt zu bekämpfen. Weiterlesen

Statt Fußball: Focault gegen Foucault

Der franzšsische Philosoph Michel FOUCAULT in seiner Wohnung. Paris. Frankreich. 1978

Zum 30. Todestag von Michel Foucault sendete Arte gestern die Doku “Foucault gegen Foucault”, die aktuell noch im Stream auf der Arte-Webseite abrufbar ist, und zwar hier. Kann man zum Beispiel statt Fußball gucken, und zwar heute und morgen und wenn Ihr Glück habt auch noch übermorgen.

Via Niloufar von den Blogrebellen.

 

 

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