Blogstöckchen: Fünf Buchvorsätze

Wie praktisch, dass heute Welttag des Buches ist! Ninia hat mir nämlich mal wieder ein Blogstöckchen zugeworfen: Es geht um Bücher, die man noch nicht gelesen hat, und der Deal geht so:

“Zähle 5 Bücher auf, die ganz oben auf deiner Wunschliste stehen, die aber KEINE Fortsetzungen von Büchern sind, die du schon gelesen hast – sie sollen also völlig neu für dich sein. Danach tagge 8 weitere Blogger und informiere diese darüber.”

Acht Blogger_innen zu benennen ist zwar ein bisschen sportlich, aber trotzdem kriege ich ein paar Auserwählte zusammen: Charlott, Katrin, Daniel, Sarah, Tasnim, Frau Gehlhaar, Samir und Salma. (Edit: Es ist schwieriger acht Blogger_innen zu benennen als fünf ungelesene Bücher vorzustellen!)

Und schon geht es ohne Überleitung weiter mit den fünf ausgewählten Wunschteilen:

220px-Davidis1. Henriette Davidis: Praktisches Kochbuch für die gewöhnliche und feinere Küche

Henriette ist wohl die bekannteste Kochbuchautorin Deutschlands gewesen, und ihr Kochbuch ist als Generationenerbstück von Küche zu Küche weitergereicht worden – ich habe auch schon antiquarische Prachtexemplare gesehen und durchgeblättert. Und irgendwann werde ich nochmal richtig darin lesen. Weniger, um tatsächlich irgendwas daraus nachzukochen, sondern um einfach nochmal so spannende Fun Facts zu erhalten: Zum Beispiel war es damals (wie heute?) anscheinend möglich, auch mal 22 Eier in einem Kuchen zu verbacken. Weiterlesen

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Chloe: “Easter”

“I am Chloe Sevigny. It’s recently come to my attention that the bell tolls for ['E:A:stAaʳ].”

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Feminist Bore-Out

Über das Feminist Burn-Out wurde ja schon viel geredet. Ich erhöhe heute und sage: Zusätzlich dazu gibt es auch das Feminist Bore-Out. Und ich glaube es hat mich erwischt. Doch wie kam ich zu dieser Erkenntnis? Vor allem durch dieses neue Büchlein da von neulich: “Tussikratie”. Und das noch ohne es zu lesen!

Es verhielt sich aber vorher so, dass ich mich dabei ertappte, dass ich seit Wochen, Monaten alles Mögliche viel lieber tat, als mich im Internet an irgendwelchen Debatten zu beteiligen, geschweige denn diese Debatten zu verfolgen. Nehmen wir der Einfachheit halber also zum Beispiel das letzte Wochenende: Mal wieder frönte ich meinem Eskapismus in einer dem Netz-Aktivismus fernen Internet-Parallelwelt, diesmal dem YouTube-Channel einer sehr aufmerksamen und freundlichen Person, die die komplette Staffel “The Secret World of Polly Flint” hochgeladen hatte. (Den dazugehörigen Roman schrieb Helen Cresswell, und mit Polly Flint schuf sie eine Mädchenfigur, die in einem langweiligen aber recht heimeligen Kaff, dessen größtest Highlight ein Jahrzehnte alter Mai-Baum ist, als Ein-Mann-Kämpferin mit zersauster Pony-Frisur Zeitreisende eines lange verschollenen Dorfes vor dem Sensemann beschützt, während sie zwischendurch immer wieder von einem nervenden Nachbarsjungen geärgert wird. Sozusagen die Vor-Metapher zum Sumpf “Internet”.)

Mit halbem Auge verfolgte ich dabei das Treiben in den diversen sozialen Netzwerken, und so stach mir irgendwann ein Hinweis auf ein neues Opus Magnus des Laber-Rhabarbers ins Auge: Ein Buch namens “Tussikratie” sei nun erschienen, geschrieben von den zwei Journalismus-Tussneldas Theresa Bäuerlein und Friederike Knüpling, und das Brigitte-Magazin fragte dazu ganz aufgekratzt: “Übertreiben wir es mit dem Feminismus?” Hui, wie aufregend! Nicht. Weiterlesen

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Die Jugend von heute: Das erste Mal mit einem Walkman

Kinder sehen zum ersten Mal einen Walkman (und Kassetten). Sie sind etwas verwirrt, vielleicht ein bisschen geschockt, auf jeden Fall aber auch maximal amüsiert. Und ich bin jetzt offiziell alt!

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The Craft: Nancy-Gif-Parade

Irgendwann letztens habe ich wieder diesen 96er-Film “Der Hexenclub” (aka “The Craft”) geguckt, in dem sich Neve Campbell, Robin Tunney, Rachel True und Fairuza Balk als Highschool-Hexen durch irgendwelche Highschool-Abenteuer fummeln, und heute, 18 Jahre später, hat der Film immer noch einiges zu bieten: Zum Beispiel ganz wunderbare Nancy-Gifs.

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Warum Pinkstinks mir stinkt. Eine Polemik.

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Es begann im Jahr 2012, als Gespenster begannen mich auf halbem Ohr zu verfolgen, die ich zunächst zu verdrängen versuchte: Nichts hören, nichts sehen, einfach ignorieren. Doch dann ging es irgendwann einfach nicht mehr: Durch eine Online-Mediensuppe ereilte mich irgendwann das bisher unbekannte Ausmaß der Mantra-Rufe mir fragwürdig erscheinender Ideen: “Pink stinkt! Pink stinkt!” Ja, was zur Hölle war denn da schon wieder los?

Zwei Jahre später, wir schreiben das Jahr 2014: Die Initiative “Pinkstinks Deutschland“, nach dem englischen Modell gegründet von Dr. Stevie Schmiedel und in der Eigendarstellung gedacht als “Kampagne gegen Produkte, Werbeinhalte und Marketingstrategien, die Mädchen eine limitierende Geschlechterrolle zuweisen”, ist inzwischen eine erfolgreiche Bundeskampagne mit nicht von der Hand zu weisendem Einfluss. Weiterlesen

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The Rule of Cool: Kim Kardashian

Wisst Ihr wen ich besser finde als die allermeisten Antidiskriminierungsstellen samt der unzähligen Kartoffeln die da so arbeiten? Kim Kardashian.

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