[Warning: Sarkasmus, Rant, Glosse, Triggerwarnung (weil: Kanak_in, ausgeschrieben, ich bin da ganz bei dieser Kollegin, also, heult doch)]
Du willst so deutsch werden wie man deutscher nicht werden kann? Du möchtest endlich als halbes Toastbrot wahrgenommen werden, weil Du kein Bock mehr auf das Kanak_innen-Dasein hast? Du möchtest am besten noch als Teil eines rassistischen Konglomerats identifiziert werden? Gute Nachrichten! Trete zum Beispiel ein in die deutschsprachige Blogosphäre, gehe direkt über Los, und schon wirst Du weißgewaschen als hätte der weiße Riese dich persönlich angeschissen. Weiterlesen →
Isabella Donnerhall will`s wissen: Wie arbeiten Blogger_innen denn eigentlich? Und den Fragebogen mit Quasi-Invitation zum Ausfüllen hat sie damit auch schon bereit gestellt. Und heute schon mal den Zwischenstand mitgeteilt.
Anlass für mich, dem eigenen Chaos knallhart ins Auge zu sehen. Es folgt also: Confessions of a procrastinating Bloggerinnen-mind. Zack: Weiterlesen →
Fünf Städte, vier “Newcomer”-Bands (Chvrches, Young Galaxy, Mighty Oaks, Claire), mindestens eine davon aufgrund von Heavy-Rotation bereits im Superdupersensationsstatus (Chvrches) und deswegen auch irgendwie nur noch so halb Durchstarter (auch, da spätestens mit dem Prince-Vorband-Getöse der ganz riesengroße Maximaldurchbruch einsetzen wird), und: Eintritt frei.
Sprach also alles für das Intro-Fest gestern in Köln im Gebäude 9, das Claudia Bender und ich dann nachdem Christoph von Konzerttagebuch uns irgendwo in der langen Schlange aufgesammelt hatte auch aufgesucht haben.
Fazit: Gut organisiert, nicht brechend voll, absolut empfehlenswert, und ich verweise hier einfach nochmal auf Christophs Review, denn da steht alles wichtige drin (nur bei den Mighty Oaks war ich dann doch noch etwas euphorischer als er).
Wer es also in den anderen Städten noch einrichten kann: Unbedingt hingehen und sich vorher hier auf die Gästeliste setzen lassen.
Young Galaxy (c) Claudia Bender
Der beste Überraschungskracher auf dem Kölner Intro-Fest war übrigens wider Erwarten dann doch nicht wirklich Chvrches, sondern Young Galaxy. Irgendwas zwischen Editors und alten Pop-Classics – und ganz ganz großartig.
Die nächsten Termine (heute übrigens: München) fürs Intro-Fest sind dann noch:
14.05. Hamburg, Uebel & Gefährlich. Einlass 19.30, Beginn 20.00 15.05. Berlin, Lido. Einlass 19.00, Beginn 20.00 16.05. Frankfurt, Zoom. Einlass 19.30, Beginn 20.00
Da hat irgendein nobler Mensch einfach mal alle Folgen “The Wonder Years” bei Youtube hochgeladen. Sie sind seit 2011 da oben und ich sehe es erst heute? Egal. Guckt solange es noch nicht dicht ist. Hier der erste Teil der ersten Folge und dann einfach dem weißen Kaninchen folgen. Weiterlesen →
[Vorab: Dieser Text ist wahrscheinlich nur für die Menschen verständlich, die halbwegs Durchblick haben betreffend dieser neverending tazlab-Story des vergangenen Wochenendes. Für alle anderen habe ich heute leider kein Foto - es sei denn, sie haben Bock sich nochmal durch ein paar Verlinkungen im Text zu quälen. Eine Nachlese zu den Vorfällen gibt es zum Beispiel hier und hier (Obacht!) und hier und hier und hier und hier.]
Ich empfehle also spätestens nach der letzten Woche eigentlich so ziemlich allen Menschen, die rassifiziert und somit von Rassismus betroffen sein könnten, ab sofort Abstand zu nehmen von Einladungen der (Mainstream)-Presse zu Veranstaltungen, die irgendwie was mit “Political Correctness” oder Rassismus oder sonstwas in dieser Richtung zu tun haben könnten. Eingehende Mails würde ich ab sofort jederzeit löschen, Briefe in die Tonne werfen, Krone richten, weitergehen. Warum? Darum. Weiterlesen →
Anna-Sarah hat es mir heute in meine Timeline gespült, und es ist so spooky, dass ich es einfach nochmal rebloggen muss: Es geht um Völkerschauen (aka “Human Zoo”) – in diesem Fall um eine, die Anfang des 20. Jahrhunderts in einer Anlage in den Pariser Stadtwäldern veranstaltet wurde, und messy nessy chic hat dazu nochmal Fotomaterial zusammengesucht und die Geschichte des “Menschenzoos” recherchiert.
Die Bilder und die Story sind erwartungsgemäß sehr gruselig. Weiterlesen →
Ich praktiziere es seit Jahren und es ist besser als manch eine_r vermuten würde: Festivalhopping von Bielefeld aus. Ich bevorzuge Tagesfestivals, da ich das mit dem Campen irgendwie schon vor Jahren beschlossen habe nicht mehr so fetzig zu finden. Mittags hin, nachts zurück, und dann im eigenen Bettchen schlafen – so lautet die Devise. Und wenn das Ganze länger dauert – einfach am nächsten Tag wieder hintrotten. Fertig. Und das machen wir in diesem Sommer: Weiterlesen →