Ein bisschen gruselig: Das Tal der Puppen

Ⓒ Fritz Schuhmann, Im Tal der Puppen

Was machen, wenn man in Nagoro, einem Dorf im östlichen Iya-Tal auf Shikoku (einer der vier Hauptinseln Japans) lebt, und dort nur noch ganz wenige Menschen, nämlich ganz genau 37, leben? Ganz einfach! Man fertigt für die Bewohner_innen, die gestorben oder weggezogen sind lebensgrosse Puppen an und stellt sie an den Orten auf, die für diese Menschen wichtig waren. So macht das auf jeden Fall die Künstlerin Ayano Tsukimi (64). “Die Puppen sind wie meine Kinder”, sagt sie.

Ⓒ Fritz Schuhmann, Im Tal der Puppen

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Ⓒ Fritz Schuhmann, Im Tal der Puppen

Alle Bilder: Ⓒ Fritz Schuhmann, Im Tal der Puppen

Warum Tsukimi mit ihren Puppen-Denkmälern angefangen hat? “Es gab nicht viel zu tun”, sagt sie. Dass ein paar Leute ihre Puppen einigermaßen gruselig finden könnten ist ihr bewusst: “Ich glaube, nicht jeder mag meine Puppen, selbst wenn sie mir das nie direkt sagen. Einige haben Angst, weil sie so echt aussehen.” Ich versteh’s!

Danke an Nina für den Link!

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Tascha Parkinson: Kunst mit Frida Kahlo. Und Katzen.

Heute gibt es hier mal die zauberhaften Bilder von Tascha Parkinson.

Tascha ist eine Künstlerin aus Toronto die unter anderem immer wieder Frida Kahlo verewigt, und zur Abwechslung hat sie aber auch immer mal wieder ein paar Rotkäppchen-Stillleben im Gepäck. Sie hat außerdem ein Blog, und einen Shop gibt es natürlich auch: Hier. Kunst macht sie schon immer (und mit Universitätsabschluss seit 1997), aber vor allem das Internet hat wohl sehr dazu beigetragen ihre Bilder zu verbreiten. Ist ja auch kein Wunder bei all den süßen Katzen!

Ⓒ Tascha Parkinson

Ⓒ Tascha Parkinson

Ⓒ Tascha Parkinson

Ⓒ Tascha Parkinson

Ⓒ Tascha Parkinson

Ⓒ Tascha Parkinson

Ⓒ Tascha Parkinson

Ⓒ Tascha Parkinson

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“She has been compared to UK trip hop bands of the 1990s, with NME describing Moko’s music as “London’s answer to Massive Attack.” Kann es sein dass diese gute Frau hier trotzdem noch ein bisschen zu underrated ist?

(Ein tolles Video gibt es natürlich auch, allerdings nicht bei YouTube. Was ich zumindest hier schon mal anbieten kann: Eine tolle gif-Parade via nokiabae.)

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Moko – Your Love

“She has been compared to UK trip hop bands of the 1990s, with NME describing Moko’s music as “London’s answer to Massive Attack.” Kann es sein dass diese gute Frau hier trotzdem noch ein bisschen zu underrated ist?

Ein tolles Video gibt es natürlich auch, allerdings nicht bei YouTube. Was ich zumindest hier schon mal anbieten kann: Eine tolle gif-Parade via nokiabae:

Nirvanas Nevermind als Cover-Playlist

Am 24. September 1991 erschien Nirvanas “Nevermind”, und zur Feier dieses Anlasses könnte man zum Beispiel 23 Jahre später nochmal die komplette Tracklist in der Cover-Version durchhören.

1. Bea Miller – Smells like Teen Spirit

2. Hooverphonic – In Bloom

3. The King – Come as You Are

4. Weezer – Breed

5. Polyphonic Spree – Lithium

6. Bonaparte – Polly

7. Scott Matthew – Territorial Pissings

8. Get Well Soon – Drain You

9. John Frusciante – Lounge Act

10. Charles Bradely & The Menahn Street Band – Stay Away

11. Irgendein Dude – On a Plain

12. William Fitzsimmons – Something in the way

13. EMA – Endless, Nameless

Zusatztrack:

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“A funny film about Depression”: Rocks in My Pockets von Signe Baumane

"Rocks in my Pockets", Signe Baumane

“Rocks in my Pockets”, Signe Baumane

Es geht nicht nur um Depressionen in “Rocks in My Pockets” der lettischen Filmemacherin Signe Baumann. Künstlerisch nähert sich Baumane der eigenen Familiengeschichte an:  Wie sie und weitere Frauen in ihrer Familie mit Depressionen umgehen und mit ihnen leben, davon handelt der Animationsfilm. Weiterlesen

Malak – Alters (A Little Closer)

Malak El Husseiny hat ihre erste EP bei Subspace Records (Kairo) veröffentlicht. Komplett reinhören könnt Ihr bei Soundcloud. Lohnt sich.

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Das Problem mit weißen Konvertiten

Jordan Horner, Part des Londoner Pendants der Sharia-Polizei – und Konvertit. via dailymail.co.uk

Zum Islam konvertierte weiße Menschen gehörten schon vor Breitbandinternet immer wieder zu meinem sozialen Nahfeld. Im Kindesalter ergab sich dies durch diverse multi-ethnische Familien mit denen meine Eltern befreundet waren, und in denen in der Regel die (weiße, nicht immer deutsche) Frau zum Islam konvertiert war. Heute nerven mich weiße Konvertit_innen vor allem in Schlagzeilen und Internet. Und sie nerven nicht nur, sie müssen langsam mal dringend als Teil rassistischer Praxis problematisiert werden wenn es um kulturelle Aneignung geht: Vor allem dann, wenn sie als i-Tüpfelchen ein schlechtes Licht auf marginalisierte communities werfen und als Vertreter_innen migrantisierter Menschen oder einer muslimischen Diaspora (in Deutschland oder anderswo) identifiziert werden. Den einzigen Reflex den sie mittlerweile bei mir noch auslösen ist eigentlich  nur noch der hier: OOOOOOOOOOOOOOAAAAAAAAAAAAARRRRRRRRRRRR. Weiterlesen

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Yasmine Hamdan – Hal

Lasst mich raten: Ihr fandet das orientalistische Fernsehexperiment den “Tatort” am Sonntag ganz fürchterlich, aber die Musik von Yasmine Hamdan ganz wundervoll.

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