Do you know what sucks?

Via Micarea/Instagram.

Casual Misandrist Party Saturday!

Eventuell nicht nur eine einmalige Veranstaltung sondern der Auftakt für eine ganze Reihe. With Love from yours truly.

misandry 9

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Arabisch und nordafrikanisch aussehende Menschen™

Vorab: Ich hatte ein sehr schönes Silvester, und insgesamt auch sehr angenehme Feiertage, danke der Nachfrage. Da ich ein arabisch aussehender™ Mensch bin, mit arabischen Namen (der für manche Kartoffeln eher persisch klingt, aber dazu später vielleicht mehr), ließ es sich in meinem Fall nicht vermeiden die Feiertage mit anderen arabisch aussehenden™ Menschen zu verbringen. Auch Männer (unter anderem bspw. mein Vater, der je nach Tagesform aber auch mal aussieht wie Adriano Celentano, also wie ein Italiener, aber dazu später vielleicht mehr) waren dabei, also, arabisch aussehende Männer™, von denen man ja jetzt viel in der Zeitung liest. Es geschah, auweiah auweiah, ebenfalls, dass mir arabisch und/oder nordafrikanisch™ aussehende männliche Freunde ein frohes neues Jahr wünschten.

Arabisch aussehender Mensch™ mit Raclette-Pfanne bewaffnet. Dieses Bild wurde an Silvester, jedoch nicht in Köln aufgenommen.

Als arabisch aussehender Mensch™ bin ich (wie viele andere arabisch aussehenden Menschen™) auch mit anderen arabisch und/oder nordafrikanisch aussehenden Menschen™ befreundet, wobei das nicht bedeuten muss, dass all diese Menschen zwangsläufig etwas mit irgendeinem “Arabien”™ zu tun haben – manche sind auch einfach nur türkisch, kurdisch, afghanisch oder pakistanisch, zum Beispiel. Weiterlesen

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Der musikalische Jahresrückblick: Die besten Tracks 2015

Jahrescharts

Wie immer ohne viel Schnickschnack: Meine besten Tracks 2015. Und ich gebe alles zu. Auch Selena Gomez und David Guetta. (Und dass ich nix mit Joanna Newsom anfangen kann.)

Chvrches – Leave a Trace

Speedy Ortiz – Raising The Skate

Alessia Cara – Here

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Company is Coming! No Signs of Living in this House!

Ein Video mit guten Anregungen für den Großputz vor den Feiertagen.

“Carrie if you haven’t made your bed THROW IT AWAY, it’s too late to make it now!” Weiterlesen

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Banana Yoshimoto, die Brontë-Schwestern, Alice Walker, oder: Wenn Weltliteratur nicht von Männern ist.

Wir befinden uns im Jahr 1771. Ein Überraschungshit mischt die deutschsprachige Literaturszene ordentlich auf. Einer der ersten deutschsprachigen Briefromane wird anonym vom Herausgeber Christoph Martin Wieland veröffentlicht, eine utopische Geschichte um die emanzipatorische Entwicklung einer Tochter aus gutem Hause – und er entpuppt sich alsbald als Verkaufsschlager. Als Fortsetzungsroman in zwei Teilen begeistert er die Literaturliebhaber_innen. Wieder und wieder muss das Werk allein im ersten Erscheinungsjahr aufgelegt werden. Die Lobpreisungen überschlagen sich: »Man wird nun hoffentlich bald aufhören, von diesem Buch zu reden, und fortfahren, es zu lesen und zu lieben«, fasst Goethe die belletristische Sensation zusammen, für die er so sehr schwärmt, dass sie ihn dazu inspiriert, wenig später die Arbeit an »Die Leiden des jungen Werther« aufzunehmen. Dem Autor der Literatursensation gebühren Ruhm und Ehre. Doch es gibt ein Problem: Es gibt keinen Autor. Es gibt eine Autorin. Die »Geschichte des Fräuleins von Sternheim« ist nämlich von Sophie von La Roche geschrieben worden.

»Was für großartige Dinge hätte ich jetzt schreiben können!«

Einige Jahrzehnte später: In England schreibt eine furchtbar gelangweilte junge Lehrerin in ihr Tagebuch. »Fast eine Stunde lang habe ich mich abgerackert, um Miss Lister, Miss Marriot und Ellen Cook den Unterschied zwischen einem Artikel und einem Substantiv beizubringen«, heißt es da. Angesichts »solcher Faulheit und Interesselosigkeit« ihrer Schülerinnen versinke sie geradezu in Lethargie. Die Lehrerin klagt: »Was für großartige Dinge hätte ich jetzt schreiben können!« Ja, vielleicht hätte Charlotte Brontë noch mehr Weltliteratur produziert – wäre sie nicht in dem ihr von den Umständen aufgezwungenen Broterwerb als Lehrerin gefangen gewesen. Sie sollte trotzdem – ebenso wie ihre drei Schwestern – eine der größten Schriftstellerinnen aller Zeiten werden. Weiterlesen

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Rezept: Bleeding Brain-Cupcakes

Es ist eine dieser Ideen die in allen möglichen Buzzfeedism-Halloween-Newsfeeds gehypet werden, und gestern habe ich mich natürlich nach Feierabend von Freunden dazu verleiten lassen die Dinger nachzubacken: Gehirn-Cupcakes. Weiterlesen

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In Damascus – في دمشق

“More than three years have passed since the idea inception up to this moment. This project was my companion during my staying abroad, it was like a friend and an enemy at the same time, sometimes I spend hours working on it, and sometimes I leave it for months.” (Waref Abu Quba)

In Damascus
I see my entire language
On a grain of wheat, written by a woman’s needle
Revised by the Mesopotamian partridge.

In Damascus
The sky walks on the ancient streets
Barefoot, barefoot
So what need does the poet have for inspiration, metre and rhyme?

In Damascus
The stranger sleeps in his shadow
Standing like a minaret in the bed of eternity
Not longing for anyone or any place.

In Damascus
The present tense continues its Umayyad works
And we walk toward our tomorrow, confident of the sun in our past
We and eternity are the residents of this land. Weiterlesen

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Nach der Flucht: Deemah Tesare fordert gleichberechtigten Hochschulzugang für Geflüchtete

Deemah Tesare, die in Syrien acht Semester Zahnmedizin studiert hat und seit geraumer Zeit mit vielen Hürden kämpft um ihr Studium in Deutschland weiterverfolgen zu können, fordert gleichberechtigte Hochschulzugangsmöglichkeiten für Geflüchtete. Obschon in den letzten Wochen immer mal wieder in der Presse davon die Rede war, dass Geflüchtete ihr Studium in  Deutschland fortsetzen oder aufnehmen können (und sollen), ist es in der Praxis aufgrund diverser Restriktionen und Ungleichbehandlungen für Geflüchtete fast unmöglich, einen Studienplatz zu erhalten und das im Heimatland begonnen Studium nahtlos weiterzuführen – oder ein Studium zu beginnen. Warum das so ist, erklärt Deemah in einem offenen Brief – mit der Einladung, ihren Aufruf zu verbreiten und sich zwecks Verbesserung der Situation mit ihr zu vernetzen. Sie möchte außerdem ähnliche Geschichten sammeln publik machen um darauf hinzuweisen, wie schwierig die Situation für Studienbewerber_innen mit Geflüchtetenstatus ist. Ich unterstütze ihre Initiative und verbreite gerne ihren Aufruf:

Hallo,

ich bin Deemah (23). Ich bin aus Syrien und lebe seit Januar 2014 mit meiner Familie in Deutschland. In Syrien habe ich acht Semester Zahnmedizin studiert.
Seit meinen ersten Tagen in Deutschland habe ich zunächst bei Multitude Deutsch gelernt. Anfang März 2014 habe ich begonnen Sprachkurse bei den Sprachschulen VIPA, als auch bei der Hartnackschule und der IFS zu besuchen. Mittlerweile habe ich das Sprachniveau C1 erreicht.


Ein großer Wunsch von mir besteht darin, in Deutschland mein Zahnmedizinstudium fortzusetzen. Aus diesem Grund bemühe ich mich derzeit die erforderlichen Sprachkenntnisse zu erwerben bzw. durch den Test DAF4/DSH2 nachzuweisen.
Leider hat es sich als wesentlich schwieriger herausgestellt diesen Test überhaupt zu bestehen. Und auch bei dem Bewerbungs- und Auswahlverfahren für die Uni gab es große Probleme. Als Geflüchtete fallen wir unter die Ausländerquote, die nur fünf Prozent der Studienplätze ausmacht. Darüber hinaus musste ich allein für die Bewerbung über Uni-assist und die Beglaubigungen meiner Unterlagen sehr viel Geld bezahlen (bisher etwa 600€, Tendenz steigend). Trotz guter Noten, mehrfacher Bewerbung, mehrfachen Versuchen den Deutschtest zu bestehen und vielen weiteren Diskriminierungserfahrungen, die ich während des Bewerbungsverfahrens sammeln musste, habe ich keinen Studienplatz erhalten. Jetzt muss ich weitere acht Monate warten, nochmal Geld für die Bewerbungen bezahlen und habe effektiv in den nächsten Monaten nichts zu tun.
Die Zahl der Geflüchteten steigt stetig an und es müssen Lösungen gefunden werden, um Geflüchteten eine Perspektive in Deutschland zu schaffen. Viele der Geflüchteten, die nach Deutschland gekommen sind oder noch kommen haben, wie ich, bereits in ihren Heimatländern studiert. Sie möchten ihr Studium genau wie ich hier fortsetzen. Das derzeitige Bewerbungssystem an den deutschen Universitäten macht es jedoch für die meisten von uns unmöglich das Studium in Deutschland fortzusetzen.


Ich möchte mich dafür einsetzen, dass sich diese Bedingungen ändern.
Wir sind alle junge Menschen, die aus ihren Heimatländern fliehen mussten, da wir aufgrund von Kriegen und zahlreichen anderen guten Gründen dort keine Lebensperspektive mehr haben. Deswegen wollen und brauchen wir eine Perspektive hier in Deutschland.

Deswegen möchte ich mich mit anderen Geflüchteten und allen anderen Personen, die uns unterstützen wollen und können, zusammentun um folgende Forderung umzusetzen:

Wir als Geflüchtete können bzw. dürfen nicht irgendwo außerhalb Deutschlands studieren, deswegen fordere ich, dass wir als Geflüchtete und insbesondere als anerkannte Asylbewerber_innen die gleichen Rechte zum Hochschulzugang erhalten wie Deutsche.

Ich würde mich freuen, wenn Ihr Lust hättet mich zu unterstützen oder wir in irgendeiner Form zusammenarbeiten könnten. Wenn ihr mögt, teilt Eure Geschichten mit mir. Viele von uns haben ähnliches erlebt, und ich möchte gerne Erlebnisse publik machen, die zeigen, wie problematisch sich der Versuch für uns gestaltet, in Deutschland ein Studium (wieder-)aufzunehmen. Ich möchte auch insbesondere Initiativen, Vereine und Institutionen, die sich für mehr Chancengleichheit und den Abbau von Diskriminierung, Restriktionen und benachteiligender Gesetzgebung einsetzen, einladen, meinen Aufruf zu unterstützen und/oder zu verbreiten.

Hier findet Ihr die Facebook-Seite, und Ihr könnt mich gerne per Email kontaktieren:

Email: dimataizari92[at]gmail.com

Mit solidarischen Grüßen, Deemah.

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