“See, Brody actually plays music.”
“See, Brody actually plays music.”
Fünf Städte, vier “Newcomer”-Bands (Chvrches, Young Galaxy, Mighty Oaks, Claire), mindestens eine davon aufgrund von Heavy-Rotation bereits im Superdupersensationsstatus (Chvrches) und deswegen auch irgendwie nur noch so halb Durchstarter (auch, da spätestens mit dem Prince-Vorband-Getöse der ganz riesengroße Maximaldurchbruch einsetzen wird), und: Eintritt frei.
Sprach also alles für das Intro-Fest gestern in Köln im Gebäude 9, das Claudia Bender und ich dann nachdem Christoph von Konzerttagebuch uns irgendwo in der langen Schlange aufgesammelt hatte auch aufgesucht haben.
Fazit: Gut organisiert, nicht brechend voll, absolut empfehlenswert, und ich verweise hier einfach nochmal auf Christophs Review, denn da steht alles wichtige drin (nur bei den Mighty Oaks war ich dann doch noch etwas euphorischer als er).
Wer es also in den anderen Städten noch einrichten kann: Unbedingt hingehen und sich vorher hier auf die Gästeliste setzen lassen.
Der beste Überraschungskracher auf dem Kölner Intro-Fest war übrigens wider Erwarten dann doch nicht wirklich Chvrches, sondern Young Galaxy. Irgendwas zwischen Editors und alten Pop-Classics – und ganz ganz großartig.
Die nächsten Termine (heute übrigens: München) fürs Intro-Fest sind dann noch:
14.05. Hamburg, Uebel & Gefährlich. Einlass 19.30, Beginn 20.00
15.05. Berlin, Lido. Einlass 19.00, Beginn 20.00
16.05. Frankfurt, Zoom. Einlass 19.30, Beginn 20.00
Ane Brun covert Monteverdi.
Anna-Sarah hat es mir heute in meine Timeline gespült, und es ist so spooky, dass ich es einfach nochmal rebloggen muss: Es geht um Völkerschauen (aka “Human Zoo”) – in diesem Fall um eine, die Anfang des 20. Jahrhunderts in einer Anlage in den Pariser Stadtwäldern veranstaltet wurde, und messy nessy chic hat dazu nochmal Fotomaterial zusammengesucht und die Geschichte des “Menschenzoos” recherchiert.
Die Bilder und die Story sind erwartungsgemäß sehr gruselig. Weiterlesen
Ich praktiziere es seit Jahren und es ist besser als manch eine_r vermuten würde: Festivalhopping von Bielefeld aus. Ich bevorzuge Tagesfestivals, da ich das mit dem Campen irgendwie schon vor Jahren beschlossen habe nicht mehr so fetzig zu finden. Mittags hin, nachts zurück, und dann im eigenen Bettchen schlafen – so lautet die Devise. Und wenn das Ganze länger dauert – einfach am nächsten Tag wieder hintrotten. Fertig. Und das machen wir in diesem Sommer: Weiterlesen
Reblogged from The Daily Frown:
Nach dem Großbrand in einem Außenlager der Leipziger Kommissions- und Großbuchhandelsgesellschaft, kurz LKG (die Branchenpresse berichtete), sind nun erste Schäden (vgl. hier, hier und nun auch hier) bekannt geworden.
Es hat sich herausgestellt: Für die betroffenen Verlage ist das nicht nur ein großes Unglück, sondern eine reelle wirtschaftliche Bedrohung, zehntausende von Büchern wurden vernichtet. In vielen Fällen wird in absehbarer Zeit wohl eine Versicherung zur Schadensbegrenzung einspringen, fest steht aber: Um den Verlust der Lagerbestände zu verkraften und die immensen Druckkosten für Neuauflagen zu zu stemmen, müssen die Verlage nun tief in die Tasche greifen.
Ich mag ja vieles an Deutschland. Und vieles nicht. Und was ich bisweilen sehr vermeide: Deutschland als Reise- oder Wohnortziel zu empfehlen. Aus Gründen.
Ach, Deutschland. Wie eine Perle mit ganz vielen Bremsspuren drauf bist Du. Bei Dir ist es möglich, dass Kunden, die ein Bahnticket gekauft haben, mit Brachialgewalt aus dem Zug geschmissen werden. Dass afro-deutsche Aktivistinnen zu einem Panel geladen werden, auf dem es angeblich um rassistische Sprache gehen soll – und der einzig “eindrucksvolle” Output ist am Ende, dass die geladenen Sprecher_innen und das Publikum sich dutzendmal das N-Wort anhören müssen. Dass ein Ehepaar aus Israel, das in Deutschland der Verlegung von Stolpersteinen beiwohnte, in einer Stadtbahn von Kontrolleuren angepöbelt wird. Ein Land, in dem Sarrazin und Co. Bücher publizieren dürfen, in denen ganz unverhohlen rassistisches Gedankengut verbreitet wird – bis irgendwann die UN einschreiten muss. Aus Spaß habe ich letztens mal vorgeschlagen, man solle doch mal langsam über eine Reisewarnung für Deutschland nachdenken. Denn mal ganz ehrlich, sollte man unbedarfte Einreisende nicht zumindestens vorwarnen? Weiterlesen