Chronik der Brandanschläge der letzten Wochen (unvollständig)

Auf Facebook wurde eine vorläufige Übersicht aller Anschläge auf Unterkünfte von Migrant_innen gepostet mit der Bitte um Weiterleitung (Urheber_in, wie mir von der Person die es in meinen Kreisen teilte mitgeteilt wurde, ist unbekannt):

„BITTE TEILEN!!!

*Chronik der Brandanschläge gegen Unterkünfte von Migrant*innen in den letzten 2 Monaten – mit der Bitte um Weiterleitung!

(Unvollständige) Chronik der jüngsten Brandanschläge gegen von Migrant_innen bewohnte Häuser:

16.08.2013, Brandsatz auf Luckenwalder „Asylheim“ geworfen (Brandenburg):

http://www.maz-online.de/Brandenburg/Brandsatz-auf-Luckenwalder-Asylheim

16.09.2013, Brandanschlag auf zukünftige Flüchtlingsunterkunft in Premnitz (Brandenburg):

http://www.pnn.de/brandenburg-berlin/789061/

07.10.2013, Brandanschlag auf Asylbewerberheim in Güstrow (Mecklenburg-Vorpommern):

http://www.ndr.de/regional/mecklenburg-vorpommern/asylbewerberheim143.html

09.10.2013, Brandstiftung an von Roma-Familien bewohntem Haus in Duisburg (NRW):

http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/brandstiftung-in-duisburg-hochh

17.10.2013: Brandstiftung auf Asylbewerberunterkunft in Gemünden am Main (Bayern):

http://www.br.de/nachrichten/unterfranken/brand-asylbewerberheim-gemuend

19.10.2013, Brandanschlag auf Asylunterkunft in Wehr (Baden-Württemberg):

http://www.suedkurier.de/region/hochrhein/bad-saeckingen/Versuchter-Bran

21.10.2013, Brandanschlag auf Sinti und Roma-Zentrum in Oldenburg (Niedersachsen):

https://www.taz.de/Brandstiftung/!125974/

Es brennen wieder Flüchtlingsunterkünfte und „Roma-Häuser“, in einer Dichte vergleichbar Anfang der 90er Jahre. Der öffentlicht Aufschrei bleibt bisher weitgehend aus. Zeitgleich ertrinken an den Außengrenzen der EU fast täglich Menschen im Mittelmeer, während der Hamburger Senat eine harte Linie gegen die „Lampedusa-Flüchtlinge“ fährt. In verschiedenen Dörfen und Städten gibt es wöchtenliche Aufmärsche gegen exisiterende oder geplante Unterkünfte. Mancherorts gelingt es den Nazis, gemeinsam mit „Wutbürgern“ zu agieren.

Es wird Zeit, nicht länger wegzusehen. Wir alle wissen: Rassismus tötet.

Werden wir endlich aktiv – gegen Rassismus und rechten Terror.

Ergänzung: Am 9. November, dem 75. Jahrestag der Reichs-Pogrom-Nacht, hat die Partei „Pro NRW“ eine Doppelkundgebung gegen „Armutseinwanderung“ und „Asylmissbrauch“ angemeldet – vor einem überwiegend von Roma und Sinti bewohnten Häuserblock in Duisburg-Bergheim sowie einem ehemaligen Hospital in Duisburg-Neumühl, in dem möglicherweise Asylsuchende untergebracht werden sollen, gegen deren Unterbringung sich bereits Anwohner_innen-Proteste formiert haben.“

Getaggt mit , ,

6 Gedanken zu „Chronik der Brandanschläge der letzten Wochen (unvollständig)

  1. tipp-geberin sagt:

    Die Gruppe sous la plage sammelt auf facebook ebenfalls, Thema scheint allerdings Proteste gegen Geflüchtetenunterkünfte zu sein: https://www.facebook.com/pages/Sous-la-plage-antigravitationistische-linke/108075216029598?filter=1

  2. […] Chronik der Brandanschläge der letzten Wochen (unvollständig) […]

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