Kate Bush hat heute Geburtstag, und zur Feier des Tages gibt es…
1) … eine Kate-Doku:
2) … das schönste Kate-Lied (keine Diskussion!):
3) … die Chromatics-Version von „Running up that Hill“:
Neurologe und Schriftsteller Oliver Sacks, der unter anderem „Awakenings: Zeit des Erwachens“ geschrieben hat, wird heute 80.
Die Künstlerin Bruna Salvador Conforto hat das Friends-Appartement aus Papier nachgebaut, und jetzt gibt es den neuesten Streich: Den Gilmore Girls Schauplatz „Stars Hollow“, ebenfalls komplett in Eigenhand zusammengefaltet. Weiterlesen

(c) supervelma, via http://etsy.me/qsluFm
Das Internet ist ja sowieso total geil. Da gibt es Zeug, das eigentlich noch egaler ist als all die Dinge, die die Welt nicht braucht, und dass aber trotzdem catchy ist (natürlich).
Der berühmte Teilzeitphilosoph Kanye West (bekannt für lebensprägende Bonmots wie: „It’s only led me to complete awesomeness at all times. It’s only led me to awesome truth and awesomeness. Beauty, truth, awesomeness. That’s all it is.“ oder „I am so credible and so influential and so relevant that I will change things.“ oder ebenfalls „This one Corbusier lamp was like, my greatest inspiration … I’m a minimalist in a rapper’s body.”) hatte auch mal einen ziemlich spitzenmäßigen Twitter-Account, und die besten Tweets konnte man als Stickwandbild käuflich erwerben, und zwar bei supervelma (genauso wie andere tolle Sachen, siehe unten). Weiterlesen
Was hätte van Gogh wohl gemacht, wenn Regenbogenbilder bei Facebook seine Inspiration gewesen wären? Was hätte Séraphine de Senlis gemalt, wenn sie einmal in ihrem Leben die Grumpy Cat gesehen hätte? Und überhaupt, wie kann man das Internet kunstvoll verarbeiten? Weiterlesen
Mit dem Film „Die Königin von Versailles“ ist Lauren Greenfield – sarkastisch gesagt – sozusagen ein Glücksgriff in Zeiten des Unglücks gelungen: Über fünf Jahre begleitete die Dokumentarfilmerin David und Jackie Siegel, ihres Zeichens Oberhäupter einer frischen Milliardärsfamilie aus aus Florida, Orlando. In Glanzzeiten und beim finanziellen Absturz filmt sie das Paar samt seiner Sprösslinge – und schafft es damit, einen Stellvertretereinblick in die unlogischen Weiten des Superreichsseins zu geben. Kurz gesagt ist Dreh- und Angelpunktausgangsfrage der Doku: Was passiert mit einer superreichen Familie, wenn sie plötzlich nicht mehr ganz so superreich ist? Greenfield und die Siegels zeigen es uns.
David Siegel ist der Chef von Westgate Resorts, einem Urlaubssharing-Unternehmen, und im Wortlaut wohl das was man einen Selfmade-Millionär (bzw.: Milliardär) nennt. Regisseurin Greenfield stößt also in der Blütezeit des Siegel-Clans auf die Familie und beginnt mit den Arbeiten an einem Dokumentarfilm, der anfangs vielleicht noch die etwas tiefsinnigere Variante des Mtv-Alt-Hits „The Osbournes“ hätte werden können. Doch es kommt natürlich anders.
Die Doku startet ganz klassisch mit dem Abfilmen eines Fototermins, bei dem anscheinend Bilder für die Familien-Annalen geschossen werden.Wir schreiben das Jahr 2007, und alles ist ein bisschen überdimensional bei den Siegels: David sitzt auf einem thronähnlichen Sessel, Jackie sitzt auf seinem Schoß, und man sieht beiden an, wie sehr sie bisher im Leben einfach immer wieder von der Sonne auf den Arsch geküsst wurden. Die Selbstsicherheit hat sich bereits in eine gewisse Art der Arroganz umwandelt – wenn auch in eine zugegebenermaßen sympathische. Weiterlesen
Hummus in weniger als zehn Minuten mit dem Spezial-Hummus-Rezept aus Shehadistan:
Zutaten: Weiterlesen
Fünf Städte, vier „Newcomer“-Bands (Chvrches, Young Galaxy, Mighty Oaks, Claire), mindestens eine davon aufgrund von Heavy-Rotation bereits im Superdupersensationsstatus (Chvrches) und deswegen auch irgendwie nur noch so halb Durchstarter (auch, da spätestens mit dem Prince-Vorband-Getöse der ganz riesengroße Maximaldurchbruch einsetzen wird), und: Eintritt frei.
Sprach also alles für das Intro-Fest gestern in Köln im Gebäude 9, das Claudia Bender und ich dann nachdem Christoph von Konzerttagebuch uns irgendwo in der langen Schlange aufgesammelt hatte auch aufgesucht haben.
Fazit: Gut organisiert, nicht brechend voll, absolut empfehlenswert, und ich verweise hier einfach nochmal auf Christophs Review, denn da steht alles wichtige drin (nur bei den Mighty Oaks war ich dann doch noch etwas euphorischer als er).
Wer es also in den anderen Städten noch einrichten kann: Unbedingt hingehen und sich vorher hier auf die Gästeliste setzen lassen.
Der beste Überraschungskracher auf dem Kölner Intro-Fest war übrigens wider Erwarten dann doch nicht wirklich Chvrches, sondern Young Galaxy. Irgendwas zwischen Editors und alten Pop-Classics – und ganz ganz großartig.
Die nächsten Termine (heute übrigens: München) fürs Intro-Fest sind dann noch:
14.05. Hamburg, Uebel & Gefährlich. Einlass 19.30, Beginn 20.00
15.05. Berlin, Lido. Einlass 19.00, Beginn 20.00
16.05. Frankfurt, Zoom. Einlass 19.30, Beginn 20.00