Archiv des Autors: shehadistan

How to Do Nothing with Nobody All Alone by Yourself

IMG_20140706_152817Die beste Zeit? Die, in der man sich als Kind um die Langeweile zu vertreiben irgendwelchen Spielchen und Basteleien gewidmet hat – und zwar bestenfalls ohne Gesellschaft.

Wie baut man eine ordentliche Zwille? Wie faltet man einen soliden Papierflieger? Wie bastelt man sich einen funktionstüchtigen Indoor-Boomerang? Weiterlesen

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Video-Statements von Personen aus der Schule vom 01.07. 23 Uhr

Avatar von ohlauerinfopoint@OhlauerInfo

Warum diese Videos zeigen ein Botschaften von Geflüchteten aus dem Sudan. Die erste Person erzählt kurz ihre Geschichte, wie sie in Europa versucht hat einen sicheren Ort zum leben zu finden. Sie beendet die Botschaft damit, dass sie bereit ist zu springen. Im zweiten Video erklärt die Person, warum sie nichts zu verlieren hat und auf keinen Fall zurück in ein Lager gehen wird. Die Videos wurden am 01.07. um ca. 23 Uhr in der Schule aufgenommen.

„One Refugee Activist explains why he is ready to jump from the roof of the occupied school in Ohlauerstraße, if an eviction by force takes place and their demand, the right to stay, is still ignored.

Einer der Refugee Aktivist_innen erklärt warum er bereit ist vom Dach der besetzten Schule in der Ohlauerstraße zu springen, wenn eine Zwangsräumung stattfindet und ihre Forderung nach Bleiberecht weiterhin ignoriert wird.“

Youtube Beschreibung

Skript des ersten Videos:

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Primark und die eingenähten Etiketten: Guerilla-PR?

Tatsächlicher Protest oder Guerilla-PR* irgendeiner NGO? Sei Tagen wird über die rätselhaften Primark-Etiketten berichtet, die mittlerweile drei Kundinnen in Primark-Kleidung gefunden haben (wollen). „Forced to work for exhausting hours“ steht auf einem Zettel, den die britische Primark-Kundin Rebecca Gallagher gefunden hat. Das zweite Etikett fand Kundin Rebecca Jones: „Degrading sweatshop conditions“. Gallagher kommt aus dem walisischen Gowerton, Rebecca Jones aus Swansea, und eine dritte Kundin aus Belfast, Karen Wisinska, will eine auf chinesisch verfasste Nachricht in einer ungetragenen Primark-Hose gefunden haben.

primark

Man könnte diese Aktionen für gelungene Widerstandsakte halten: Näherinnen, die die widrigsten Arbeitsbedingungen aushalten müssen, treten direkt in Kontakt mit den Konsument_innen der von ihnen produzierten Ware – und begehren auf. Fast schon hollywoodreif kann einem das vorkommen: Stolze Näherin (oder stolzer Näher), gebeutelt vom Leben, näht Messages in Kleider, weil ja mit Sicherheit jede einzelne Made im Industriespeck die aus Versehen eine Primark-Leggins kauft dazu in der Lage sein könnte Ungerechtigkeit auf der Welt zu bekämpfen. Weiterlesen

Statt Fußball: Focault gegen Foucault

Der franzšsische Philosoph Michel FOUCAULT in seiner Wohnung. Paris. Frankreich. 1978

Zum 30. Todestag von Michel Foucault sendete Arte gestern die Doku „Foucault gegen Foucault“, die aktuell noch im Stream auf der Arte-Webseite abrufbar ist, und zwar hier. Kann man zum Beispiel statt Fußball gucken, und zwar heute und morgen und wenn Ihr Glück habt auch noch übermorgen.

Via Niloufar von den Blogrebellen.

 

 

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Das Beste an „Boyhood“? Nicht die Boys.

Wenn die Presse einen Drei-Stunden-Schinken über den Pudding lobt, ihn als neuen Meilenstein der Filmgeschichte abfeiert und selbst der Spiegel fast zu Tränen gerührt über den „Triumph der Beharrlichkeit“ schreibt, dann sollte man sich doch vielleicht fragen, ob es sich wirklich lohnt einen kleinen Batzen Euros (Überlänge) für ein Filmerlebnis hinzublättern, das einem zeigt, was man mehr oder weniger selbst schon alles durchlebt hat (nämlich mehr oder weniger: die Jahre 2001 bis 2013). Doch vorweg die gute Nachricht: „Boyhood“ lohnt sich. Wirklich!

Um jedoch erstmal zu verstehen, was eins der Grundprobleme von „Boyhood“ ist, genügt es zunächst, sich den Film in einem unterbesetzten Kinosaal anzuschauen, am besten: werktags, nachmittags, vorzugsweise in einer eher beschaulichen Stadt. Weiterlesen

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Ein Selbstmord aus ›fremder‹ Hand – Das gestellte Ende des Nationalsozialistischen Untergrundes/NSU

Lesen.

Avatar von Wolf WetzelEyes Wide Shut

Ein Selbstmord aus ›fremder‹ Hand – Das gestellte Ende des Nationalsozialistischen Untergrundes/NSU

Auf den ersten Blick scheint es wenig gute Gründe zu geben, sich mit der offiziellen Version auseinanderzusetzen, dass die NSU-Mitglieder Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt am 4.11.2011 in ihrem geliehenen Campingwagen in Eisenach durch Selbstmord ums Leben gekommen sind. Ist doch egal, wie diese Neonazis umgekommen sind … könnte man dabei heraushören.

Das ist es eben nicht – gerade auch dann, wenn man Neonazismus nicht für eine Ansichtsache hält, sondern für ein Verbrechen.

Als ich den Text Selbstmord – was sonst? vor einem Jahr für die zweite Auflage des Buches Der NSU-VS-Komplex. Wo beginnt der Nationalsozialistische Untergrund – wo hört der Staat auf? überarbeitete, lagen sehr wenige Beweise dafür vor, was sich in jenem Campingwagen am 4.11.2011 in Eisenach ereignet hatte, in dem die beiden NSU-Mitglieder tot aufgefunden wurden.

Die tatbegleitenden Umstände wiesen hingegen schon damals darauf…

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Bagels selber backen. Like a Pro.

Es ist eigentlich alles ganz einfach. Seit gestern ist meine kleine wunderbare Welt noch viel wunderbarer geworden, weil ich aufgrund einer Verkettung zufälliger Ereignisse aus Versehen zum ersten Mal Bagels selber machte und nun ganz beeindruckt von mir selbst bin, und zwar einfach aufgrund meiner neu entdeckten Bagel-Herstellungsfähigkeit. Und weil ich mit mittlerweile (plusminus) drei Kochrezepten hier im Blog nun auch davon überzeugt bin, zumindest eine Teilzeitfoodbloggerin zu sein, gibt es auch ab sofort eine neue Rubrik, und in die kann ich ohne schlechtes Gewissen zukünftig das ganze Essen reinschieben: „Hangry!“

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Aber nun ja, zurück zu den Bagels. Weiterlesen

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Kiesza – Hideaway

In diesem Jahr schätzungsweise der Nachfolger von Emiliana Torrinis  „Jungle Drum“ – zumindest gemessen an der Heavy Rotation.

Und Edit: Die Frau hat auch ein Haddaway-Cover eingesungen? Und dazu ein Video eingeschossen das ein bisschen an „Sweet Harmony“ von The Beloved erinnert? Um Gottes Willen, ein 90s Overcrush. Jetzt hat sie mich.

 

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Rob Thomas & Joss Stone – Stop Draggin‘ My Heart Around

Rob Thomas, seines Zeichens auch Fronter bei matchbox twenty, hat ein Hobby: Er singt gerne mit Kolleginnen das Tom Petty-Stevie-Nicks-Cover „Stop Draggin‘ My Heart Around“ ein. Das klappt mal total gut (siehe unten), und zwischendurch auch mal eher so geht so.

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