„Anyone who wants to lead the orchestra must turn his back on the crowd.“
„Anyone who wants to lead the orchestra must turn his back on the crowd.“
Wider besseren Wissens tut man ja vieles. Zum Beispiel: Ins Kino gehen. Um sich Filme anzugucken, von denen man schon ahnt, man sollte besser die Augen und Ohren davon lassen. Trotzdem wirken sie auf einen wie eine Massenkarambolage und man kann einfach nicht weggucken, auch nicht beim zweiten, dritten, vierten Mal. „Paradies: Liebe“ ist so ein Film.
Die Story geht so wurde mir versprochen: Die Österreicherin Teresa (im Übrigen grandios gespielt von Margarethe Tiesel) fliegt nach Kenia, um dort nochmal sowas wie Liebe zu erleben. Im Zweifelsfall gegen Bares. Sowas gibt es ja in echt, sagt das Feuilleton, also, weibliche Prostitutionskundinnen. Und Ulrich Seidl, der Filmemacher, würde auch zeigen, wie sehr das Ganze Business mit Rassismus durchzogen ist.
Grund genug für mich also, einen Kinosaal in Deutschland aufzusuchen, denn warum auch immer habe ich mich also entschieden, mir diesen Film anzugucken. Der Saal ist halbleer oder halbvoll – je nachdem, wie man`s nimmt. Ich gucke mich um und bemerke schnell, dass ich von deutschen Bildungsbürger_innen umzingelt bin, vor mir, hinter mir, rechts-links. Ich bin die Einzige von allen, die sowas hat, was Bildungsbürger_innen im Allgemeinen einen Migrationshintergrund nennen, und ich bin wahrscheinlich nur deshalb hier weil ich mich ab und zu in den Feuilleton-Bereich von Bildungsbürgermassenmedien verirre. Aber nun ja, diese Settings kenne ich bereits, und ich kann sie – das weiß ich mittlerweile aus Erfahrung – ziemlich schmerzbefreit überleben. Weiterlesen
Auf die Schnelle habe ich nochmal meine Favoriten des letzten Jahres zusammengeschustert. Es war ein sehr durchwachsenes Jahr, vor allem, da die Kleinen die Großen schlugen: Zu den Enttäuschungen des Jahres gehörten zum Beispiel der Orchester-Kitschaufguss von Tori Amos-Hits, die neuen Alben von Alanis Morrissette und Bob Dylan oder auch die Neuauflage Soundgardens, aber es gab natürlich auch ganz viel Gutes. Und jetzt höre ich mit der Phrasendrescherei auf und es gibt nur noch Videos. Einen guten Rutsch ins neue Jahr Euch allen. (Herz.) Weiterlesen
So, meine Lieben, Ihr kriegt hier nochmal ein Weihnachtslied das keins ist. Feiert schön. ♥.
„Certain songs by these guys go so unoticed, this one especially.“
Ich hab mir die Popart von Mari Kasurinen angeguckt, ich hab mich in eigentlich alles verliebt, dann habe ich sie gefragt ob ich ihre „My little Pony“-Skulpturen bei mir im Blog zeigen darf, sie sagte ja, alle Bildrechte gehen an sie, und jetzt: Nur gucken. Bei Facebook wohnt sie natürlich auch, und zwar hier, yihaaa. Weiterlesen
Oh la la, nicht mal mehr eine Woche, und nun? Ganz einfach, die Notfalltipps für gelungene Festtage.
1. Man muss mindestens einen Weihnachtsfilmklassiker gucken, am besten diesen hier:
2. Man sollte netten Menschen ungefragt ein Weihnachtsständchen vorsingen, am besten das hier: Weiterlesen
Randomly found: Voller Mitschnitt des Konzerts vom 24.9.1999.
Set-List:
1. God
2. Sugar
3. Cornflake Girl
4. Riot Poof
5. Bliss
6. Blood Roses
7. Silent All These Years
8. Merman
9. Suede
10. Professional Widow
11. Hotel
12. Waitress
13. Precious Things
Co-Headlinerin war übrigens Alanis Morissette, Ihr Set seht Ihr hier: Weiterlesen